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ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2021Unabhängige Patientenberatung: Mehr als 50 000 Beratungen zu Corona

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Unabhängige Patientenberatung: Mehr als 50 000 Beratungen zu Corona

Maybaum, Thorsten

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Fragen zu SARSCoV- 2 und COVID-19 kamen zu rund 60 Prozent von Frauen und 40 Prozent von Männern. Foto: Corona Borealis/stock.adobe.com
Fragen zu SARSCoV- 2 und COVID-19 kamen zu rund 60 Prozent von Frauen und 40 Prozent von Männern. Foto: Corona Borealis/stock.adobe.com

Etwa jede dritte Beratung hat sich im vergangenen Jahr bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) um die Coronapandemie gedreht. Nach einer Auswertung, die exklusiv dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt, gab es bei der UPD 52 501 Beratungsgespräche zur Pandemie. Der Anteil an allen Beratungen (172 945) lag damit bei 30,36 Prozent. Erste Anfragen zu SARS-CoV-2 gab es demnach bereits im Januar (133), als der bundesweit erste Fall von SARS-CoV-2 – damals noch als 2019-nCoV bezeichnet – in Deutschland bekannt wurde. Im März des vergangenen Jahres – gleichzeitig mit den steigenden Sorgen in Deutschland und zunehmenden Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus – schnellten auch die Beratungen der UPD in die Höhe: auf 12 678 Fälle. Über den Jahresverlauf gab es jeden Monat einige Tausend Beratungsgespräche zum Thema SARS-CoV-2 und der Lungenerkrankung COVID-19. In der ersten Erkrankungswelle seien die Beratungen „sehr stark von medizinischen Fragestellungen geprägt“ gewesen, erläuterte die UPD. Dazu gehörten Aspekte wie Symptome, Verlauf der Erkrankung, Therapien oder auch Fragen zu Risikogruppen oder Hygienemaßnahmen. Im weiteren Verlauf der Pandemie seien vermehrt gesundheitsrechtliche Beratungen angefordert worden. Dies habe etwa Reiseregelungen, Kostenübernahmen von Coronatests, Berufspflichten und Patientenrechte oder auch Krankschreibungen betroffen. Das Thema Impfen hat vor allem von November des vergangenen Jahres an Fahrt aufgenommen. Die Daten der UPD zeigen weiter, dass sich sowohl ältere als auch jüngere Menschen über Aspekte von SARS-CoV-2 informiert haben. Nach Erwerbsstatus sortiert suchten vor allem Arbeitnehmer Rat in der Krise. Frauen wendeten sich häufiger als Männer mit Fragen an die UPD. may

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