szmtag FFP2-Masken: Amtsschimmel Deutschland
ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2021FFP2-Masken: Amtsschimmel Deutschland
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Man könnte darüber lachen, wenn das Lachen nicht im Halse stecken bleiben würde: Um ein paar Masken zu ergattern, ist die Vorlage eines fälschungssicheren Bezugsscheines notwendig ... typisch für das Amtsschimmel wiehernde Deutschland und so fürchterlich überflüssig wie ein Kropf.

Warum können die Krankenkassen nicht die Benachrichtigung ihrer „Bezugsberechtigten“ übernehmen und diese mit dem Brief auffordern, in ihre Apotheke zu gehen und die Dinger abzuholen, die Apotheke stempelt den Brief und dokumentiert die Abgabe ... ? Der Aufwand ist immer noch hoch, aber erheblich schneller und auch weitgehend „fälschungssicher“. Nur ungestempelte Benachrichtigungsbriefe im Original werden beliefert.

Wir haben wahrlich wichtigere Aufgaben vor uns als die Verteilung von einigen FFP2-Masken, deren Anzahl sowieso nicht reicht und eher als „überflüssiger Aktionismus“ zu bezeichnen ist. Oder andersherum formuliert: Spahn sollte sich endlich mal um eine erkennbare Strategie gegen COVID-19 bemühen.

Anzeige

Dr. med. Ulrich Kamphausen, 41063 Mönchengladbach

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Stellenangebote