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Vertragsärzte: Schutzschirm sichert Versorgung

Maybaum, Thorsten; EB

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In der Coronapandemie haben viele Patienten auf Arztbesuche verzichtet. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Karmann
In der Coronapandemie haben viele Patienten auf Arztbesuche verzichtet. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Karmann

Die 102 000 Praxen sollten zügig von der Politik unter einen Coronaschutzschirm gestellt werden, der auch Präventionsleistungen und alle extrabudgetären Leistungen umfasst. Dafür setzen sich weiterhin die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ein. „Die Praxen dürfen nicht dafür bestraft werden, dass sie die Versorgung in vollem Umfang aufrechterhalten haben, obwohl weniger Patienten behandelt werden konnten“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Andreas Gassen. Er betonte, ein fehlender Ausgleich der Honorarverluste dürfte Auswirkungen auf die künftige ärztliche Versorgung von Patienten haben. „Das kann niemand wollen. Spätestens zum Impfen werden die Praxen wieder in voller Personalstärke benötigt.“ Auch mit Blick auf die seit Beginn der Coronapandemie drastisch eingebrochenen Leistungszahlen zur Früherkennung seien weitere Stützungsmaßnahmen für die Praxen dringend geboten. KBV und Zi machten deutlich, dass der Schutzschirm für die Vertragsärzte in der ersten Pandemiewelle dafür gesorgt habe, dass die medizinische Versorgung uneingeschränkt zur Verfügung gestellt worden konnte. Dadurch seien im Wesentlichen keine Belastungen oder Zusatzkosten für die Krankenkassen entstanden, so Gassen weiter. Ohne den ambulanten Schutzwall hätte Deutschland die erste Phase im Frühjahr 2020 längst nicht so gut überstanden. Und ohne die Praxen werde man die ungleich schwierigere zweite Phase nicht bestehen können, hieß es. may/EB

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