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ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2021Krebsbekämpfung: EU-Kommission legt 42-Punkte-Plan vor

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Krebsbekämpfung: EU-Kommission legt 42-Punkte-Plan vor

Hillienhof, Arne

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Die Diagnose Krebs erhielten in der EU im vergangenen Jahr 2,7 Millionen Menschen. 1,3 Millionen Menschen starben an der Erkrankung. Foto: peterschreiber.media/stock.adobe.com
Die Diagnose Krebs erhielten in der EU im vergangenen Jahr 2,7 Millionen Menschen. 1,3 Millionen Menschen starben an der Erkrankung. Foto: peterschreiber.media/stock.adobe.com

Die EU-Kommission hat einen europäischen Plan zur Krebsbekämpfung vorgelegt. Er umfasst in 42 Punkten den gesamten Krankheitspfad von der Vorsorge über die Diagnostik und Behandlung bis hin zur Förderung der Lebensqualität von Krebskranken und -überlebenden. Unter anderem will die Kommission ein Krebswissenszentrum zur besseren Koordinierung von wissenschaftlichen und technischen Initiativen auf EU-Ebene schaffen. Der Plan gliedert sich in vier Hauptaktionsbereiche mit zehn Leitinitiativen und zahlreichen Fördermaßnahmen. Bei der Prävention soll bis 2040 zum Beispiel erreicht werden, dass weniger als fünf Prozent der Bevölkerung Tabak konsumieren. Zugang und Qualität bei der Früherkennung sollen verbessert werden. Die EU will die Mitgliedstaaten etwa dabei unterstützen, bis 2025 für 90 Prozent der für eine Brustkrebs-, Gebärmutterhalskrebs- beziehungsweise Darm­krebs­früh­erken­nung infrage kommenden EU-Bürger Vorsorgeuntersuchungen anzubieten. Diagnose und Behandlung ist ein weiterer Aktionsbereich. Bis 2030 sollen etwa 90 Prozent der Betroffenen Zugang zu onkologischen Spitzenzentren haben, die EU-weit vernetzt sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Lebensqualität von Krebskranken und Krebsüberlebenden. Dazu gehören Rehabilitation, wiederauftretende Tumore, metastasierte Erkrankung, Maßnahmen zur Förderung der sozialen Integration und der Wiedereingliederung am Arbeitsplatz. hil

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