SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Dupilumab bei schwerem Asthma: Wachsende Evidenz

Dtsch Arztebl 2021; 118(7): [41]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Aktuelle Daten einer Post-hoc-Analyse der QUEST-Studie unterstreichen die Wirksamkeit von Dupilumab (Dupixent®) und belegen die Bedeutung der Biomarker FeNO und EOS für das Ansprechen auf den monoklonalen Antikörper. Die QUEST-Studie war Teil der Basis zur Zulassung für Dupilumab zur Therapie von Patienten mit schwerem Asthma, da für diese Patienten eine Verbesserung der Lungenfunktion und eine Senkung der Exazerbationsrate unter dem monoklonalen Antikörper gezeigt wurde. Die aktuelle Post-hoc-Analyse wertete Patienten mit Typ-2-Asthma aus, die zu Studienbeginn hohe Dosen an inhalativen Steroiden (ICS) benötigten (n = 979) und stratifizierte sie entsprechend ihrer Bluteosinophilen(EOS)-Werte (≥ 150 bzw. ≥ 300 Zellen/μl) und dem Gehalt an fraktioniertem exhaliertem Stickstoffmonoxid (FeNO ≥ 25 ppb). Dupilumab reduzierte in dieser Kohorte die Rate an schweren Exazerbationen signifikant um bis zu 69 Prozent (Patienten mit FeNO-Werten ≥ 25 ppb unter 200 mg Dupilumab; p < 0,001). Die verbesserte Lungenfunktion und reduzierte Rate an schweren Exazerbationen zeigten sich auch in einer signifikant besseren Asthmakontrolle.

Quelle: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, www.sanofi.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote