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Ingo Morell: Neuer DKG-Präsident will Brücken bauen

Osterloh, Falk

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Ingo Morell, Foto: GFO
Ingo Morell, Foto: GFO

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat einen neuen Präsidenten. Zum 1. Januar folgte der bisherige Vizepräsident Ingo Morell Dr. rer. pol. Gerald Gaß im Amt, der zum 1. April die Nachfolge von Georg Baum als Hauptgeschäftsführer der DKG antreten wird.

Der 62-jährige Diplom-Kaufmann arbeitet seit 2002 als Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe, zu der unter anderem zehn Krankenhäuser gehören. Seit 2012 hatte Morell das Amt des Vizepräsidenten der DKG inne, zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland (kkvd) und Vizepräsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen.

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In seiner dreijährigen Amtszeit will sich Morell mit zahlreichen Themen beschäftigen, wie er dem Deutschen Ärzteblatt erklärte: mit dem Abbau von Bürokratie, der Weiterentwicklung des Krankenhausfinanzierungssystems, dem Fachkräftemangel, der Pflegebedarfsbemessung, der Digitalisierung und der Frage, wie ein planvoller Strukturwandel gelingen kann. Während der Coronakrise geht es ihm allerdings insbesondere darum, die Funktionsfähigkeit der Kliniken zu sichern.

„Ich persönlich stehe für Pragmatismus“, sagt Morell. „Mir geht es nicht um dogmatische Prinzipien. Mein Ziel als DKG-Präsident ist es, innerhalb der Mitgliedschaft Brücken zu bauen.“ Zurzeit ist Morell jedoch ganz mit der Coronapandemie beschäftigt. Danach gefragt, wie er entspanne, antwortet er: „Das verschiebe ich auf die Zeit nach Corona.“ Falk Osterloh

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