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Fernsehserie „Charité“: Tabu

Köhler, Axel

Im Januar wurde eine weitere Staffel der historischen Fernsehserie „Charité“ in der ARD ausgestrahlt (DÄ04/2021: „Neue Staffel der historischen Fernsehserie“ von Kristin Kahl).
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Die historische Fernsehserie „Charité“ zeige, laut Filmchefin, „außergewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten“. Die Autoren schlagen ihren Angaben zufolge ein neues Kapitel der Medizingeschichte auf.

Lange vor dem Mauerbau hatte die Sowjetunion in Osteuropa bereits Fakten geschaffen. So gelten bis heute die verzweifelten Bemühungen der ehemaligen Kollegen/-innen in den verbliebenen deutschen Krankenhäusern im untergehenden Königsberg/Ostpreußen lediglich als Randnotiz. Von 1945 bis 1948 fanden aufgrund der katastrophalen Zustände vor Ort bis zu elf Kollegen/-innen den Tod durch eigene Hand.

Eine politisch korrekte und ausgewogene Schilderung jener Zeit und der Schicksale dieser Kollegen/-innen liegt außerhalb unserer zeitbezogenen Wahrnehmungen oder gilt vermutlich nach wie vor als ein Tabu. Selbst im Jahr 2021.

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 Dr. med. Axel Köhler, 14129 Berlin

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