Supplement: Praxis Computer

M-commerce: Der neue Hype

Dtsch Arztebl 2000; 97(11): [1]

KBr

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LNSLNS Gerade kommt der E-Commerce, der elektronische Handel, in Schwung, da gibt es schon einen neuen Trend in der schnelllebigen Online-Welt: Mobile Commerce. M-Commerce ist die Kombination aus Mobilfunk und Internet, die - glaubt man den Experten - viele neue interaktive Anwendungsfelder eröffnen soll. Dazu gehören beispielsweise Banktransaktionen oder Einkäufe per Handy. Ralf Eck von der T-Online International AG entwirft folgendes Szenario: "Sie befinden sich auf Geschäftsreise in Südostasien. Sie entspannen sich kurz vor einem wichtigen Meeting am Hotelpool und müssen noch einige Facts aufarbeiten. Über Ihren Handheld wählen Sie sich mit Ihrem persönlichen Profil in das MAP (Multiple Axccess Portal) ein und erhalten sofort eine Übersicht über eingegangene Mails, Faxe und Anrufe sowie den direkten Zugriff auf die Datenbank Ihres Unternehmens ... Für den Abend bestellen Sie dann gleich die Tickets für ein angesagtes Musical und anschließend den Tisch im Restaurant. Kurz bevor Sie zu Ihrem Meeting aufbrechen, verkaufen Sie noch ein paar Aktien." Darauf hat der Kunde als "homo internetiensis mobilis" (Eck) selbstverständlich nur gewartet (wie darauf, dass ihm gebratene Tauben ins Maul fliegen). Die großen Erwartungen an den M-Commerce basieren vor allem auf den hohen Verkaufszahlen der Handys. Doch ob die breite Masse beispielsweise unbedingt unterwegs per Handy ein neues Buch bestellen will, ist fraglich. Die Anwendungen, die für viele einen echten und einfach zu erhaltenden Zusatznutzen beinhalten, sind zurzeit noch Mangelware. Kbr
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