ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Kardiologie 1/2021Dapagliflozin bei HFrEF: Reduziertes Sterberisiko

SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Dapagliflozin bei HFrEF: Reduziertes Sterberisiko

Dtsch Arztebl 2021; 118(15): [34]

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Mit jährlich etwa 900.000 Neuerkrankungen nimmt die Zahl der von Herzinsuffizienz Betroffenen in Deutschland weiter zu. Die Prognose ist dabei ungünstig und mit jeder Hospitalisierung steigt die Mortalitätsrate. Dapagliflozin (FORXIGA®) erhielt vor kurzem als erster SGLT-2-Inhibitor von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Behandlung der symptomatischen chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei Erwachsenen mit und ohne Typ-2-Diabetes (T2D). In der zulassungsrelevanten Studie DAPA-HF konnte Dapagliflozin das kardiovaskuläre (CV) Mortalitätsrisiko signifikant senken, die Zahl der Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz (HHI) reduzieren und die Symptomatik klinisch verbessern. Der SGLT-2-Inhibitor, der bereits als Antidiabetikum in einem breiten Patientenkollektiv eine kardiorenale Protektion gezeigt hat, wurde so erst kürzlich in einem Positionspapier der Heart Failure Association der European Society of Cardiology zur Behandlung symptomatischer HFrEF PatientInnen empfohlen. Mit der Zulassung von Dapagliflozin können Ärzte in Deutschland dieser Empfehlung nun folgen.

Quelle: AstraZeneca GmbH, www.astrazeneca.de

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