ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Kardiologie 1/2021Behandlung und Rezidivprophylaxe: Venöse Thromboembolien

SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Behandlung und Rezidivprophylaxe: Venöse Thromboembolien

Dtsch Arztebl 2021; 118(15): [34]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Rivaroxaban (Xarelto®) für die Behandlung und Rezidivprophylaxe von venösen Thromboembolien (VTE) bei Kindern und Jugendlichen erteilt. Bislang waren die Behandlungsoptionen für Kinder und Jugendliche mit VTE eingeschränkt. Es ist daher ein großer Fortschritt, dass Kinder mit VTE jetzt auch von einer oralen Antikoagulation profitieren können, die kein routinemäßiges Gerinnungsmonitoring erfordert. Bayer hat als kindgerechte Darreichungsform eine neue orale Suspension entwickelt, die voraussichtlich ab April in Deutschland verfügbar sein wird. Die Zulassungserweiterung stützt sich auf das bislang größte abgeschlossene Studienprogramm zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit VTE, zu dem auch die multizentrische offene und randomisierte Phase-III-Studie EINSTEIN-Jr.1 zählt. Darin erhielten Kinder im Alter von der Geburt bis unter 18 Jahren nach einer mindestens fünftägigen parenteralen Antikoagulation mit Heparin oder Fondaparinux im Verhältnis 2:1 randomisiert entweder Rivaroxaban (n=335) oder weiterhin Heparin, ggf. gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten (n=165).

Quelle: Bayer Vital GmbH, www.gesundheit.bayer.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote