ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2021Anne-Sophie Mutter: Plädoyer für einen offenen Umgang mit Krebs

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Anne-Sophie Mutter: Plädoyer für einen offenen Umgang mit Krebs

Spielberg, Petra

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Anne-Sophie Mutter, Foto: picture alliance/dpa/Henning Kaiser
Anne-Sophie Mutter, Foto: picture alliance/dpa/Henning Kaiser

Die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter ist neue Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Mit dem Thema Krebs verbindet die Musikerin auch ganz persönliche Erfahrungen. Ihr erster Mann starb 1995 an Lungenkrebs.

„Nur mit einer zutiefst empathischen Anteilnahme und tatkräftigen Unterstützung können wir krebskranken Menschen und ihren Angehörigen helfen“, betonte Mutter bei ihrem Amtsantritt. Gelänge ein offener Umgang mit Krebs, könnte die Lebensqualität vieler Betroffener deutlich verbessert werden, ist die 57-Jährige überzeugt.

Im Fokus ihres Engagements sieht sie auch die Palliativmedizin. Dort, wo eine Heilung nicht mehr möglich ist, gelte es, die Lebensqualität des Sterbenden bis zuletzt zu erhalten, so Mutter. Darüber hinaus will sie sich für die Krebsprävention starkmachen.

Die gebürtige Badenerin begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Bald darauf erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Gemeinsam mit dem Stardirigenten Herbert von Karajan gab die 14-Jährige 1977 in Salzburg ihr Konzertdebüt mit den Berliner Philharmonikern. Seither gibt die Ausnahmegeigerin weltweit Konzerte in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin.

Die Künstlerin nutzt ihre Prominenz und ihr künstlerisches Wirken zudem seit vielen Jahren, um wohltätige Projekte in aller Welt zu fördern, unter anderem die SOS Kinderdörfer in Syrien, die Schweizerische Multiple-Sklerose-Gesellschaft oder „Artists against AIDS“ in den USA. Petra Spielberg

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