ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2000Drogenbeauftragte: Bessere Substitution

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Drogenbeauftragte: Bessere Substitution

Dtsch Arztebl 2000; 97(11): A-666 / B-558 / C-533

Rieser, Sabine

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LNSLNS BERLIN. Die Qualität der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger muss in der Breite verbessert werden. Das hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Christa Nickels MdB, bei der Vorlage des Drogen- und Suchtberichts 1999 gefordert. Vorgesehen sei in Übereinstimmung mit der Bundes­ärzte­kammer, ein Zentrales Substitutionsregister einzurichten, eine besondere Qualifikation für substituierende Ärzte einzuführen und diese durch Richtlinien der Kammer zur substitutionsgestützten Behandlung zu unterstützen. Dafür ist eine Verknüpfung der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften mit den Richtlinien vorgesehen.
Die Substitution sei Bestandteil der Leistungspflicht der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung, befand Nickels. Sie verwies zudem darauf, dass die Vergütung substitutionsgestützter Behandlungen seit Anfang des Jahres außerhalb des Budgets für ärztliche Leistungen erfolgt. Rie
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