ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2000Raucher als Organempfänger nicht ausgegrenzt

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Raucher als Organempfänger nicht ausgegrenzt

EB

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LNSLNS KÖLN. Die Bundesärztekammer tritt Irritationen entgegen, die durch die veröffentlichten "Richtlinien zur Organtransplantation" offenbar entstanden sind. Medienberichte hätten den Eindruck erweckt, dass Raucher, Alkoholiker und Drogensüchtige generell von Organtransplantationen ausgeschlossen würden. Diese Annahme sei falsch. Grundsätzlich kämen auch diese Patienten als Organempfänger in Betracht, stellt die Bundesärztekammer klar.
In den "Richtlinien zur Organtransplantation gemäß § 16 Transplantationsgesetz" (Deutsches Ärzteblatt, Heft 7/2000) wird allerdings darauf hingewiesen, dass aus medizinischen Gründen bei bestehendem schweren Nikotin-, Alkohol- oder Drogenmissbrauch sowie unzureichender Compliance (Medikamenteneinnahme, Einhalten von Behandlungsrichtlinien, Arztbesuchen) eine Aufnahme in die Warteliste für HerzTransplantationen nicht erfolgen kann. EB
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