ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2000FDP: Handlungsbedarf in der Psychotherapie unbestreitbar

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

FDP: Handlungsbedarf in der Psychotherapie unbestreitbar

Dtsch Arztebl 2000; 97(11): A-667 / B-575 / C-529

Bühring, Petra

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LNSLNS BERLIN. Der gesundheitspolitische Sprecher, Dr. Dieter Thomae, und der Obmann der FDP-
Bundestagsfraktion, Detlef Parr, forderten die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin auf, wegen der "desolaten Finanzsituation" der Psychotherapeuten aktiv zu werden und auch die Krankenkassen zu verpflichten, ihrer Stützungspflicht bei zu stark sinkenden Punktwerten nachzukommen. In einem Gespräch mit Repräsentanten der Psychotherapeuten-Verbände und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) betonten Thomae und Parr, dass die leistungsgerechte Honorierung der Psychotherapeuten nicht nur zulasten des Facharzt-Budgets gehen dürfe. Sollte sich die Selbstverwaltung nicht einigen, müsse die Gesamtvergütung aufgestockt werden. Zu erwägen sei, "ein Budget in diesem Bereich vollständig zu beseitigen".
Dr. Rainer Hess, Hauptgeschäftsführer der KBV, wies Thomae darauf hin, dass die Situation der Psychotherapeuten im Jahr 2000 zusätzlich durch die gesetzlich vorgegebene Aufwertung des hausärztlichen Budgets verschärft werde. Das dadurch sinkende fachärztliche Budget werde durch die zusätzlichen Leistungserbringer geschmälert. Werde die Gesamtvergütung nicht aufgestockt, müsse die Politik die Verantwortung für das Scheitern der Integration der Psychotherapeuten übernehmen. pb
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