ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Diabetologie 1/2021Interdisziplinärer Ansatz: Schluss mit „Silodenken“

SUPPLEMENT: Perspektiven der Diabetologie

Interdisziplinärer Ansatz: Schluss mit „Silodenken“

Dtsch Arztebl 2021; 118(19-20): [33]

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Seit der Veröffentlichung der Meilensteinstudie EMPA-REG OUTCOME® vor sechs Jahren hat sich die Therapie des Typ-2-Diabetes grundlegend geändert. So ist der kardiorenale Schutz für die Patienten längst vorgesehen und in nationalen sowie internationalen Leitlinien festgehalten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) wie auch die gerade aktualisierte Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) setzen beispielsweise moderne SGLT2-Hemmer wie Empagliflozin auf eine frühere Position im Therapiealgorithmus.„Ich denke, es ist an der Zeit, das Silodenken, d.h. der eine Arzt denkt an den Blutdruck, der andere an den Fettstoffwechsel und wieder ein anderer an den Zucker, vorbei ist. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Therapie des Typ-2-Diabetes ist erforderlich“, sagt Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland, Uniklinik RWTH Aachen. „In Zukunft wird der Betroffene mit Typ-2-Diabetes im Selbstmanagement noch früher autonomer und die Medizin wird sehr patientennah und -zentriert werden.“

Quelle: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, www.boehringer-ingelheim.de und Lilly Deutschland GmbH, www.lilly-pharma.de

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