ArchivDeutsches Ärzteblatt19-20/2021Astrid Bühren: Verdienstkreuz für Einsatz für Traumatisierte

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Astrid Bühren: Verdienstkreuz für Einsatz für Traumatisierte

Richter-Kuhlmann, Eva

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Astrid Bühren. Foto: privat
Astrid Bühren. Foto: privat

Durch ihr langjähriges berufspolitisches Engagement ist Dr. med. Astrid Bühren (68) vielen Ärztinnen und Ärzten bekannt. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz für traumatisierte Menschen wurde sie nun mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Murnau ist seit 1993 niedergelassen und baute in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau die psychotherapeutische Mitbehandlung von Schwerverletzten auf. Seit 2008 unterstützt sie ehrenamtlich die Arbeit der „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM“ und berät diese seit 2012 bei der Professionalisierung des Krisendienstes „RUF24“, an den sich Familien im Anschluss an ein traumatisches Erlebnis wenden können.

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Ein Vorbild ist Bühren vielen Ärztinnen: Von 1997 bis 2009 war sie Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB) sowie von 1999 bis 2007 Mitglied im Vorstand der Bundes­ärzte­kammer und dort Vorsitzende der Ärztinnen-Gremien. Heute ist Bühren Ehrenpräsidentin des DÄB und eine Kämpferin für Gleichberechtigung von Ärztinnen und die Gendermedizin. Als stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. setzt sie sich insbesondere dafür ein, die Erforschung geschlechtsspezifischer Unterschiede voranzutreiben. Im DÄB engagiert sie sich für die Karriereförderung von Frauen in der Medizin. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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