ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2000Fundoplicatio bei Refluxösophagitis

Referiert

Fundoplicatio bei Refluxösophagitis

Dtsch Arztebl 2000; 97(11): A-696 / B-599 / C-548

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die klassische Fundoplicatio wird zunehmend durch das laparoskopische Vorgehen abgelöst. An der Indikationsstellung hat sich dabei nichts geändert. Die Autoren berichten über Ergebnisse der klassischen Fundoplicatio nach Nissen bei 35 725 Patienten mit Refluxösophagitis, wobei zwischen einer erosiven Ösophagitis und einer Ösophagitis mit Ulzera und peptischen Strikturen differenziert wurde. Von den Patienten mit komplizierter erosiver Ösophagitis wurden 542 mit einer Fundoplicatio versorgt, 5 064 wurden konservativ behandelt. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug 4,2 Jahre (1 bis 12 Jahre), ferner wurden die Kosten für das Gesundheitswesen analysiert. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass nur die Patienten mit Ösophagus-Ulzera und Strikturen von einer Fundoplicatio profitieren, nicht jedoch Patienten ohne diese Komplikationen. Durch den operativen Eingriff kam es nicht zu einer Abnahme der Kosten im Gesundheitswesen. w


El-Serag HB, Sonnenberg A: Outcome of erosive reflux esophagitis, after nissen fundoplication. Am J Gastroenterol 1999; 94: 1771-1776.
Department of Veterans Affairs Medical Center and The University of New Mexico, Albuquerque, New Mexico, USA.

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema