MEDIZIN: Referiert

NSAR-Enteropathie

Dtsch Arztebl 2000; 97(11): A-704 / B-574 / C-540

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Dass die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zu Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren führt, ist allgemein bekannt. Weniger geläufig ist das Auftreten von Dünn- und Dickdarmulzera, intestinalen Strikturen und Perforationen unter Medikamenten mit hohem enterohepatischen Kreislauf, wobei häufig erst die Komplikationen auf die NSAR-Enteropathie hinweisen. Die Autoren berichten über eine Studie an 312 Patienten, bei denen Indium-111-markierte weiße Blutkörperchen im Stuhl über vier Tage analysiert wurden. Ferner wurde die Calprotectin-Konzentration im Stuhl analysiert. Erhöhte Calprotectinwerte waren bei 44 Prozent der untersuchten Patienten nachweisbar. Bei 20 Prozent der Patienten waren die Marker für eine Entzündung im Darm genau so hoch wie bei chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen. w


Tibbel JA, Sighthorsson G, Foster R, Scott D, Fagerhol MK, Roseth A, Bjarnason I: High prevalence of NSAID enteropathy as shown by a simple faecal test. GUT 1999; 45: 362-366.
Department of Medicine, Guys, King’s, St. Thomas School of Medicine and Dentistry, London, Großbritannien.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema