ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2021Clemens Hoch: Neuer Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz

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Clemens Hoch: Neuer Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz

Beerheide, Rebecca

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Clemens Hoch, Foto: Staatskanzlei RLP/Sämmer
Clemens Hoch, Foto: Staatskanzlei RLP/Sämmer

Im dritten Kabinett von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gibt es nun den dritten Gesundheitsminister: Mit Clemens Hoch (SPD) übernimmt ein Jurist das Haus, das bisher von Sabine Bätzing-Lichtenthäler geleitet wurde. Sie ist die neue SPD-Fraktionsvorsitzende im Mainzer Landtag.

Der 42-Jährige aus Andernach wurde 2006 erstmals in den Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt, zunächst als Direktkandidat seiner Heimatstadt, später über die Landesliste. Bis zum Wechsel in die Staatskanzlei 2013 war er unter anderem rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Im November 2014 wurde er Chef der Staatskanzlei. Zu seiner Verantwortung dort gehörte in den vergangenen Monaten auch die Pandemiebekämpfung. Nun wird der Vater von drei Kindern Minister: Das neue Ministerium für Gesundheit und Wissenschaft soll den Schwerpunkt der Ampel-Koalition abbilden, Biotechnologie auszubauen sowie Forschung und Wissenschaft stärker mit Gesundheit zu verzahnen. Die Themen Arbeit und Soziales sind nun in einem anderen Ministerium. In Mainz heißt es, dass Hoch einer der Kandidaten sein könnte, die eines Tages Ministerpräsidentin Dreyer beerben könnten. Damit wäre das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz fast eine Kaderschmiede: Denn auch die beiden anderen Kandidaten für eine mögliche Dreyer-Nachfolge – Bätzing-Lichtenthäler und Alexander Schweitzer (SPD) – waren schon für das Ressort zuständig. Das gilt auch für Dreyer selbst: Bevor sie Ministerpräsidentin wurde, leitete sie das Haus zwischen 2002 und 2013. Rebecca Beerheide

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