ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2021Diabetes im Krankenhaus
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Hintergrund: Umfassende Daten zur Häufigkeit des Diabetes mellitus bei stationär behandelten Patienten in Deutschland sind bisher nicht publiziert.

Methode: Unter allen vollstationären Behandlungsfällen ≥ 20 Jahre in der „diagnosis related groups“(DRG)-Statistik 2015–2017 untersuchten wir nach Geschlecht und Altersgruppe die Häufigkeiten von fünf Diabetestypen (Typ 1, Typ 2, sonstiger/pankreopriver Diabetes, „seltener Diabetes“ ICD-E12 oder E14, Gestationsdiabetes) sowie von Prädiabetes, in allen Hauptdiagnosen (Aufnahmegründe) und Nebendiagnosen anhand der ICD-10-Codes. Außerdem verglichen wir nach Altersgruppe die Verweildauer, die Krankenhaussterblichkeit sowie die Häufigkeit verschiedener Kategorien von Hauptdiagnosen zwischen Fällen mit und ohne Diabetes.

Ergebnisse: In den drei Jahren hatten rund 18 % der 16,4 bis 16,7 Millionen stationären Fälle eine Haupt- oder Nebendiagnose Diabetes (2017: Typ-2-Diabetes 17,1 %; Typ-1-Diabetes 0,5 %). Diabetes war bei den männlichen stationären Fällen häufiger als bei den weiblichen (2017: Typ-2-Diabetes 19,7 % versus 14,8 %, Typ-1-Diabetes 0,5 % versus 0,4 %). Im Vergleich zu den Fällen ohne Diabetes lag 2017 der größte Unterschied in der Verweildauer bei Typ-1-Diabetes im Alter von 40–49 Jahren (7,3 versus 4,5 Tage) und in der Krankenhaussterblichkeit bei Typ-2-Diabetes im Alter von 70–79 Jahren (3,7 % versus 2,8 %). Eine Krankheit des Atmungssystems oder des Urogenitalsystems war bei Behandlungsfällen mit Diabetes ab 50–59 Jahren häufiger als Aufnahmegrund dokumentiert als bei Fällen ohne Diabetes, eine Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems schon ab 30–39 Jahren.

Schlussfolgerung: Die doppelt so hohe Diabetesprävalenz bei hospitalisierten Fällen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung belegt die hohe diabetesassoziierte Morbidität und unterstreicht den erheblichen stationären Versorgungsbedarf von immer älter werdenden multimorbiden Patienten mit Diabetes.

LNSLNS

Die Internationale Diabetes Federation (IDF) schätzte im Jahr 2017 die Anzahl der Erwachsenen mit einem diagnostizierten Diabetes in Deutschland auf 7,5 Millionen (1). Nach aktuellen Schätzungen werden 2040 10,7 bis 12,3 Millionen Personen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland leben (2).

Diabetestherapie ist nicht nur eine Aufgabe der ambulanten Versorgung. Nach einer Erhebung der Universitätsklinik Tübingen lag 2016 bei 22 % der dort stationär behandelten Patienten eine Diabeteserkrankung vor (3). Jedoch könnte die Häufigkeit des Diabetes im Krankenhaus unterschätzt werden, da die meisten Krankenhausstatistiken nur die Aufnahmegründe („Hauptdiagnosen“) berücksichtigen, während Diabetes in dem „diagnosis related groups“(DRG)-System häufig nur als Begleiterkrankung („Nebendiagnose“) dokumentiert wird (4).

Auch wenn Diabetes nicht der Hauptgrund der Hospitalisierung ist, ist diabetologisches Fachwissen wichtig (4, 5). Im Vergleich zu Personen ohne Diabetes werden Personen mit Diabetes für dieselbe Hauptdiagnose länger hospitalisiert, sie haben mehr Komplikationen und eine höhere Mortalitätsrate (3, 6, 7). Stoffwechseldekompensationen entstehen beispielsweise häufig infolge einer stationären Therapie mit Psychopharmaka, Onkologika oder Steroiden, und können zu lebensbedrohlichen Zuständen führen (3, 4). Auch bei elektiven Eingriffen ist eine adäquate begleitende prä-, peri- und postoperative Diabetestherapie wichtig, um Komplikationen zu vermeiden (4, 5). Um den Bedarf an diabetologischer Expertise richtig abschätzen zu können, fehlen jedoch vollständige Zahlen zu dieser Erkrankung im Krankenhaus (8). Unser Ziel war deshalb, den Anteil des Diabetes mellitus in der stationären Versorgung anhand der verpflichtenden DRG-Statistik von 2015 bis 2017 darzustellen.

Methode

Eingeschlossen wurden alle vollstationären Behandlungsfälle ≥ 20 Jahre (mit oder ohne Diabetes) in der DRG-Statistik 2015–2017 (Quelle: Forschungsdatenzentren [FDZ] der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Destatis). Fünf Diabetestypen wurden anhand der ICD-10-Codes in den Haupt- oder Nebendiagnosen identifiziert:

  • Typ-1-Diabetes (E10)
  • Typ-2-Diabetes (E11)
  • sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus, unter anderem pankreopriver Diabetes (Diabetes verursacht durch Krankheiten des exokrinen Pankreas) (E13)
  • seltene Diabetesformen (E12 oder E14)
  • Gestationsdiabetes (O24).

Zusätzlich haben wir die Fälle mit Prädiabetes (R73) untersucht, da sie ebenfalls mit einem hohen kardiovaskulären Risiko assoziiert sind und diabetologische Kompetenzen erfordern. Die absoluten und relativen Häufigkeiten der stationären Behandlungsfälle wurden nach Behandlungsjahr, Diabetestyp, Geschlecht und Altersgruppe analysiert. Außerdem wurde die Verweildauer (Median und Mittelwert) sowie die Krankenhaussterblichkeit (Anteil der vollstationären Behandlungsfälle in Prozent) nach Diabetestyp und Altersgruppe untersucht. Die Ergebnisse wurden zwischen 2015 und 2017 sowie zwischen den Fällen mit und ohne Diabetes mit dem Wilcoxon-Test verglichen; alle p-Werte wurden mit der False-Discovery-Rate-Korrektur (Benjamini-Hochberg-Verfahren) adjustiert. Das Signifikanzniveau (zweiseitig) wurde auf 0,05 festgelegt.

Um den Anteil der stationären Behandlungen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017 nach Altersgruppe und Geschlecht zu berechnen, haben wir anhand der Prävalenzschätzungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) (9) und dem Bevölkerungsstand vom 31. 12. 2017 (10) die prävalente Population mit Typ-2-Diabetes geschätzt. Die Häufigkeit verschiedener Kategorien von Hauptdiagnosen wurde zwischen Fällen mit Diabetes als Nebendiagnose und Fällen ohne Diabetes nach Altersgruppe verglichen (siehe weitere Informationen im eMethodenteil).

Ergebnisse

Häufigkeit des Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose 2017

Im Jahr 2017 wurde eine Haupt- oder Nebendiagnose Diabetes mellitus bei 3 058 685 (18,4 %) der insgesamt 16 656 350 stationären Fälle dokumentiert (Tabelle). Bei der großen Mehrheit der Fälle war ein Typ-2-Diabetes (17,1 % aller stationären Behandlungen, n = 2 842 677) überwiegend als Nebendiagnose codiert (94,4 % der Fälle). Bei 0,5 % aller stationären Fälle lag ein Typ-1-Diabetes vor (n = 76 585), bei 65,7 % der Fälle wurde er als Nebendiagnose dokumentiert (Tabelle).

Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose bei stationären Behandlungsfällen ab dem Alter von 20 Jahren von 2015 bis 2017
Tabelle
Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose bei stationären Behandlungsfällen ab dem Alter von 20 Jahren von 2015 bis 2017

Diabetes zwischen 2015 und 2017

Zwischen 2015 und 2017 blieb der Anteil aller Behandlungsfälle mit Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose relativ stabil bei rund 18 % von insgesamt 16,4 bis 16,7 Millionen stationären Behandlungen von Patienten ≥ 20 Jahre. Im Laufe der drei Jahre wurde ein Typ-2-Diabetes seltener als Hauptdiagnose und häufiger als Nebendiagnose codiert (Tabelle). Der Anstieg des dokumentierten sonstigen/pankreopriven Diabetes (E13) (Tabelle) ist hauptsächlich durch eine starke Zunahme dieser Nebendiagnose bei weiblichen, schwangeren Behandlungsfällen in der Altersgruppe 20–39 Jahre bedingt.

Diabetes nach Geschlecht und Altersgruppe

Männliche stationäre Behandlungsfälle mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 waren in den drei Jahren häufiger als weibliche, insbesondere bei den 40- bis 79-Jährigen (eTabelle 1). 2017 hatten 0,5 % aller männlichen stationären Fälle (n = 40 605) versus 0,4 % aller weiblichen stationären Fälle (n = 35 980) einen Typ-1-Diabetes sowie 19,7 % aller männlichen Fälle (1 536 988) versus 14,8 % aller weiblichen Fälle (1 305 689) einen Typ-2-Diabetes (eTabelle 1).

Häufigkeit der stationären Behandlungsfälle mit Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes oder ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017 nach Geschlecht und Altersgruppe
eTabelle 1
Häufigkeit der stationären Behandlungsfälle mit Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes oder ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017 nach Geschlecht und Altersgruppe

Im Jahr 2017 sowie in den zwei Jahren davor stieg die absolute Häufigkeit der stationären Behandlungsfälle bis zu einem Alter von 50–59 Jahre bei Typ-1-Diabetes und bis zu dem Alter von 70–79 Jahre bei Typ-2-Diabetes (eTabelle 1). Die absolute Zahl der Fälle mit Typ-2-Diabetes nahm in der Altersgruppe 70–79 Jahre zwischen 2017 und 2019 ab, in der Altersgruppe ab 80 Jahre dagegen zu (eTabelle 1). Mit steigendem Alter nahm der Anteil der Fälle mit Typ-1-Diabetes unter allen stationären Behandlungsfällen insgesamt ab, der Anteil der Fälle mit Typ-2-Diabetes oder Diabetes allgemein dagegen zu (Grafiken 1a–c).

Typ-1-Diabetes
Grafik 1a
Typ-1-Diabetes
yp-2-Diabetes
Grafik 1b
yp-2-Diabetes
Diabetes (alle Typen)
Grafik 1c
Diabetes (alle Typen)

Anteil stationärer Behandlungen in der geschätzten Population mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017

Die geschätzte Anzahl stationärer Behandlungen pro 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes war bis zu einem Alter von 60–69 Jahren bei Frauen höher als bei Männern (Grafik 2). Der größte Unterschied zeigte sich in der Altersgruppe 20–39 Jahre, in der mehr als ein Drittel der weiblichen Fälle (35,2 %) eine Hauptdiagnose der ICD-Gruppe „O“ („Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett“) hatten.

Geschätzte Anzahl stationärer Behandlungen pro 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017 nach Altersgruppe und Geschlecht.
Grafik 2
Geschätzte Anzahl stationärer Behandlungen pro 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017 nach Altersgruppe und Geschlecht.

Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit

Insgesamt sank zwischen 2015 und 2017 die durchschnittliche Verweildauer sowie die Krankenhaussterblichkeit signifikant in allen Altersgruppen, bei allen Krankenhausfällen (mit oder ohne Diabetes), außer bei den Fällen mit Typ-1-Diabetes in der Altersgruppe 60–89 Jahre (eTabelle 2). In diesen drei Jahren war die durchschnittliche Verweildauer in allen Altersgruppen signifikant höher bei den Fällen mit Diabetes als bei den Fällen ohne Diabetes, insbesondere bei den Fällen zwischen 40 und 69 Jahren sowie bei den Fällen mit Typ-1-Diabetes. Der größte Unterschied im Vergleich zu den Fällen ohne Diabetes lag bei den Fällen mit Typ-1-Diabetes im Alter von 40–49 Jahren vor: 7,3 Tage versus 4,5 Tage bei den Fällen ohne Diabetes 2017 (eTabelle 2).

Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
eTabelle 2
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
eTabelle 2 - Fortsetzung
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017

Abgesehen von den Fällen mit Typ-1-Diabetes ab 80 Jahre war die Krankenhaussterblichkeit bei den Fällen mit Diabetes in allen Altersgruppen ebenfalls höher als bei den Fällen ohne Diabetes. Der größte Unterschied war bei den Fällen mit Typ-2-Diabetes in der Altersgruppe 70–79 Jahre festzustellen: 3,7 % versus 2,8 % bei den Fällen ohne Diabetes im Jahr 2017 (eTabelle 2).

Hauptdiagnosekategorie bei stationären Fällen mit und ohne Diabetes im Jahr 2017

Eine Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems war bei stationären Behandlungsfällen mit Diabetes schon ab dem Alter von 30–39 Jahren (ab dem Alter von 40–49 Jahren deutlich) häufiger als Aufnahmegrund dokumentiert als bei Fällen ohne Diabetes (bei den 50- bis 59-Jährigen: 23,3 % bei Fällen mit Diabetes versus 13,9 % bei Fällen ohne Diabetes, eGrafik). Ab einem Alter von 50–59 Jahren waren auch bei Fällen mit Diabetes Krankheiten des Atmungssystems oder des Urogenitalsystems häufiger als Hauptdiagnose dokumentiert. Dagegen war bei stationären Fällen ohne Diabetes im Alter von 20–39 Jahren die relative Häufigkeit der Aufnahmen wegen Krankheiten des Verdauungssystems, des Atmungssystems oder des Urogenitalsystems höher als bei Fällen mit Diabetes. Für Krankheiten des Nervensystems oder Neubildungen lag kein deutlicher Unterschied vor (eGrafik). Das gilt auch für psychische Störungen/Verhaltensstörungen, beispielsweise bei den 40- bis 49-Jährigen, der am meisten davon betroffenen Altersgruppe: 2,2 % versus 3,0 % der Hauptdiagnosen bei den Fällen mit gegenüber denjenigen ohne Diabetes.

Anteile bestimmter Hauptdiagnosen bei stationären Behandlungen mit und ohne Diabetes nach Altersgruppe im Jahr 2017
eGrafik
Anteile bestimmter Hauptdiagnosen bei stationären Behandlungen mit und ohne Diabetes nach Altersgruppe im Jahr 2017

Diskussion

Diese Auswertung zeigt ein umfassendes Bild des Diabetes im Krankenhaus in Deutschland zwischen 2015 und 2017. Der Anteil des dokumentierten Diabetes bei den stationären Fällen war über die drei Jahre bei rund drei Millionen (18 %) stabil. Auf der Basis der gesamtdeutschen vertragsärztlichen Abrechnungsdaten schätzte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) die Prävalenz des Diabetes mellitus für das Jahr 2015 insgesamt auf 9,8 % (9). Der fast doppelt so hohe Anteil des Diabetes bei Krankenhausaufnahmen in unseren Ergebnissen kann durch häufigere stationäre Aufnahmen im Alter und/oder durch den erhöhten stationären Behandlungsbedarf bei Menschen mit Diabetes bedingt sein.

Im Gegensatz zu anderen Studien (3, 11) wurden in dieser Auswertung nur die Fälle mit bekanntem und dokumentiertem Diabetes erfasst, sodass die Prävalenz des Diabetes im Krankenhaus wahrscheinlich noch höher ist, wenn der unerkannte Diabetes berücksichtigt wird. Ein internationaler Vergleich anhand der Statistik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass die Hospitalisierungsraten mit Hauptdiagnose Diabetes in Deutschland besonders hoch sind (eTabelle 3).

Anzahl der Krankenhausentlassungen mit Diabetes mellitus* nach Land 2016 (OECD-Statistiken)
eTabelle 3
Anzahl der Krankenhausentlassungen mit Diabetes mellitus* nach Land 2016 (OECD-Statistiken)

Mehrere Studien weisen auf einen Anstieg der Prävalenz des Typ-2-Diabetes hin (7, 12), insbesondere bei Männern und bei den 80- bis 85-Jährigen, die auch die höchste Diabetesprävalenz aufweisen (7, 9). Diese Analyse zeigt, übereinstimmend mit der Alterung der Allgemeinbevölkerung, dass die Anzahl der Menschen mit Diabetes ab 80 Jahren im Krankenhaus zunimmt.

Wenn auch in der mittleren Altersgruppe (40–79 Jahre) die meisten der stationären Behandlungsfälle mit Diabetes männlich waren, wurden bis zu einem Alter von 69 Jahren Frauen mit Typ-2-Diabetes öfter stationär aufgenommen. Unter anderem könnte dies auf eine relativ höhere diabetesbedingte Sterblichkeit bei Frauen im mittleren Alter zurückgeführt werden (12). Außerdem haben Schwangerschaften bei Frauen mit bekanntem Typ-2-Diabetes, inklusive Schwangerschaften nach bariatrischen Operationen, bis 2017 kontinuierlich zugenommen (13).

Der diagnostizierte Gestationsdiabetes ist in den letzten Jahren häufiger geworden, insbesondere seit der Einführung des Gestationsdiabetes-Screenings im Jahr 2012 (7, 13, 14). In unseren Ergebnissen ist der Anstieg des sonstigen/pankreopriven Diabetes zum Teil auf Doppelcodierungen E13/O24 und wahrscheinlich auf Fehlcodierungen des Gestationsdiabetes zurückzuführen.

In Übereinstimmung mit anderen Publikationen (3, 6) fanden wir insgesamt bei den Fällen mit Diabetes eine signifikant höhere durchschnittliche Verweildauer sowie eine signifikant höhere Krankenhaussterblichkeit. Die niedrigere Krankenhaussterblichkeit bei den Fällen mit Typ-1-Diabetes ab 80 Jahre kann durch wiederholte Krankenhausaufnahmen in dieser Patientengruppe bedingt sein (niedrigere Krankenhaussterblichkeit pro Fall, aber nicht pro Person).

Stationäre Behandlungsfälle mit Diabetes ab 40–49 Jahren hatten deutlich häufiger eine Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems als Aufnahmegrund als solche ohne Diabetes. Es ist bekannt, dass das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei Menschen mit Diabetes deutlich erhöht ist (2- bis 4-mal bei Männern und 6-mal bei Frauen) (15). Zusätzlich haben Menschen mit Diabetes ein doppelt so hohes Risiko für eine Herzinsuffizienz (16).

Krankheiten des Atmungssystems oder des Urogenitalsystems waren ebenfalls bei Fällen mit Diabetes ab 50–59 Jahren häufigere Aufnahmegründe. Rauchen ist mit der Entstehung des Diabetes assoziiert (17), und sowohl Diabetes als auch Rauchen sind bei niedrigerem sozioökonomischem Status häufiger (7). Gleichzeitig ist Rauchen die häufigste Ursache für chronisch obstruktive Lungenkrankheiten und Lungenkrebs (18). Außerdem wurde bei circa 42 % der Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland ein Nierenschaden diagnostiziert. Ein Nierenversagen infolge einer diabetischen Nephropathie ist die häufigste Ursache für eine Nierenersatztherapie (19).

Dank der Berücksichtigung des Diabetes als Haupt- und auch als Nebendiagnose gibt diese Studie wichtige Hinweise auf das reale Ausmaß der Erkrankung in der stationären Versorgung. Die verpflichtende bundesweite DRG-Statistik kann (bis auf die psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken sowie Rehabilitationseinrichtungen) als repräsentativ für die stationäre Versorgung betrachtet werden. Jedoch besteht die DRG-Statistik aus Sekundärdaten, die nicht primär für die Forschung, sondern zu Abrechnungswecken erhoben werden. Damit sind bestimmte Limitationen verbunden: So fehlen unter anderem klinische Informationen oder es gibt keine Garantie für die Qualität der Codierung, beispielsweise bei Gestationsdiabetes. Hinzu kommt die mögliche Unterschätzung von Komorbiditäten. Eine systematische Übercodierung aus Abrechnungsgründen ist bei Diabetes (überwiegend als Nebendiagnose codiert) unwahrscheinlich, weil diese Codierung aktuell kaum erlösrelevant ist. Eine andere Limitation ist, dass diese Statistik fallbezogen ist, und dass keine Rückschlüsse auf die Anzahl der Patienten möglich sind.

Resümee

Weil Diabetes in der DRG-Statistik häufiger als Nebendiagnose codiert wird, besteht das Risiko, dass der Bedarf an diabetologischer Expertise unterschätzt wird. Nur 17 % der Kliniken haben eine diabetologische Qualifizierung (4). Über drei Millionen stationär behandelte Patienten mit Diabetes pro Jahr bedeuten, dass eine qualifizierte diabetologische Betreuung in Krankenhäusern erforderlich ist. Die besonderen Begleitumstände des Diabetes mit lebensbedrohlicher Hypo- und Hyperglykämie und Komorbiditäten verlangen ein flexibles und individuelles Management im Krankenhaus (20), das mit der rasanten Weiterentwicklung der medikamentösen Kombinationstherapie des Diabetes und der technischen Behandlungsmöglichkeiten wie Insulinpumpe und kontinuierliche Gewebezuckermessung Schritt halten kann. Wird dieser Bedarf nicht berücksichtigt, sind nicht nur negative Auswirkungen für die Behandlung von Patienten mit Diabetes im Krankenhaus absehbar, sondern auch nachteilige ökonomische Folgen für die Krankenhäuser, zum Beispiel längere Liegedauer und höhere Komplikationsraten bei Operationen. Deshalb sind zuverlässige und detaillierte Informationen über Diabetes im Krankenhaus unentbehrlich.

Diese Auswertung beschreibt das Ausmaß der stationären Diabetesversorgung in den Jahren 2015–2017 und beleuchtet insbesondere den hohen stationären Versorgungsbedarf von immer älter werdenden, oft multimorbiden Patienten mit Diabetes.

Datenquelle

Forschungsdatenzentren (FDZ) der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, DRG-Statistik 2015 bis 2017, eigene Berechnungen.

Förderung

Dieses Projekt wurde durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gefördert und wurde im Rahmen der nationalen Diabetes Surveillance am Robert Koch-Institut (RKI) entwickelt. Weitere finanzielle Unterstützung erfolgte durch das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD; FKZ: 82DZD14A02) und die Universität Tübingen.

Danksagung

Wir danken Herrn A. Hungele (ZIBMT, Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, Universität Ulm) sowie Frau J. Loske (Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes, Destatis).

Interessenkonflikt

Prof. Fritsche wurde honoriert für Vorträge und Beratertätigkeit von Sanofi, Novo Nordisk, Astra Zeneca und Boehringer Ingelheim.

PD Dr. Siegel erhielt Honorare für eine Beratertätigkeit von Lilly Deutschland GmbH, Novo Nordisk und Boehringer Ingelheim.

Prof. Karges erhielt Honorare für eine Beratertätigkeit von Lilly Deutschland GmbH.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 14. 9. 2020, revidierte Fassung angenommen: 4. 2. 2021

Anschrift für die Verfasser
Marie Auzanneau, MPH
Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie
ZIBMT, Universität Ulm, Albert-Einstein-Allee 41, 89081 Ulm
marie.auzanneau@uni-ulm.de

Zitierweise
Auzanneau M, Fritsche A, Icks A, Siegel E, Kilian R, Karges W, Lanzinger S, Holl RW: Diabetes in the hospital—a nationwide analysis of all hospitalized cases in Germany with and without diabetes, 2015–2017.
Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 407–12. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0151

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eMethodenteil, eTabellen, eGrafiken:
www.aerzteblatt.de/m2021.00151 oder über QR-Code

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Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, ZIBMT, Universität Ulm:
Marie Auzanneau, MPH, Dr. biol. hum. Stefanie Lanzinger, Prof. Dr. med. Reinhard W. Holl
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD), Neuherberg:
Marie Auzanneau, MPH, Prof. Dr. med. Andreas Fritsche,
Prof. Dr. med. Dr. PH. Andrea Icks, MBA, Dr. biol. hum. Stefanie Lanzinger,
Prof. Dr. med. Reinhard W. Holl
Medizinische Universitätsklinik, Innere Medizin IV, Universität Tübingen:
Prof. Dr. med. Andreas Fritsche
Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen
des Helmholtzzentrums München an der Universität Tübingen:
Prof. Dr. med. Andreas Fritsche
Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie,
Centre for Health and Society, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Prof. Dr. med. Dr. PH. Andrea Icks, MBA
Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie des
Deutschen Diabetes-Zentrums, Düsseldorf: Prof. Dr. med. Dr. PH. Andrea Icks, MBA
Abteilung für Gastroenterologie, Diabetologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin,
St. Josefskrankenhaus Heidelberg: PD Dr. med. Erhard Siegel
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Universität Ulm:
Prof. Dr. rer. soc. Reinhold Kilian
Sektion Endokrinologie und Diabetologie, Uniklinik RWTH Aachen:
Prof. Dr. med. Wolfram Karges
Typ-1-Diabetes
Grafik 1a
Typ-1-Diabetes
yp-2-Diabetes
Grafik 1b
yp-2-Diabetes
Diabetes (alle Typen)
Grafik 1c
Diabetes (alle Typen)
Geschätzte Anzahl stationärer Behandlungen pro 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017 nach Altersgruppe und Geschlecht.
Grafik 2
Geschätzte Anzahl stationärer Behandlungen pro 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes im Jahr 2017 nach Altersgruppe und Geschlecht.
Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose bei stationären Behandlungsfällen ab dem Alter von 20 Jahren von 2015 bis 2017
Tabelle
Diabetes als Haupt- oder Nebendiagnose bei stationären Behandlungsfällen ab dem Alter von 20 Jahren von 2015 bis 2017
Anteile bestimmter Hauptdiagnosen bei stationären Behandlungen mit und ohne Diabetes nach Altersgruppe im Jahr 2017
eGrafik
Anteile bestimmter Hauptdiagnosen bei stationären Behandlungen mit und ohne Diabetes nach Altersgruppe im Jahr 2017
Häufigkeit der stationären Behandlungsfälle mit Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes oder ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017 nach Geschlecht und Altersgruppe
eTabelle 1
Häufigkeit der stationären Behandlungsfälle mit Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes oder ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017 nach Geschlecht und Altersgruppe
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
eTabelle 2
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
eTabelle 2 - Fortsetzung
Verweildauer und Krankenhaussterblichkeit nach Altersgruppe bei stationären Behandlungsfällen mit und ohne Diabetes zwischen 2015 und 2017
Anzahl der Krankenhausentlassungen mit Diabetes mellitus* nach Land 2016 (OECD-Statistiken)
eTabelle 3
Anzahl der Krankenhausentlassungen mit Diabetes mellitus* nach Land 2016 (OECD-Statistiken)
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