ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2021SARS-CoV-2: Pandemie mit Einfluss auf Alkoholkonsum

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SARS-CoV-2: Pandemie mit Einfluss auf Alkoholkonsum

dpa

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Die Coronapandemie könnte die Trinkgewohnheiten vieler Menschen einer Untersuchung der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zufolge verändern. Übermäßiger Alkoholkonsum sei nach traumatischen Ereignissen zur Stressreduzierung durchaus üblich – das erhöhe das Risiko zum Griff zur Flasche. COVID-19 habe Menschen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt erschüttert und die Voraussetzungen für langfristige physische und psychische Probleme geschaffen, hieß es weiter. „Die Pandemie hat auch die Probleme aufgezeigt, die mit schädlichem Alkoholkonsum verbunden sind – insbesondere im familiären Umfeld“, so die OECD. In Deutschland, Großbritannien oder den USA sei der Gesamtalkoholabsatz nach vorläufigen Schätzungen im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht um 3 bis 5 Prozent gestiegen. dpa

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