ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1996Ausschuß „Ärztinnen“: Kinderbetreuungszeit auf Beiträge anrechnen

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Ausschuß „Ärztinnen“: Kinderbetreuungszeit auf Beiträge anrechnen

AE; Dauth, Sabine

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LNSLNSLNSLNS KÖLN. Ausschuß und Ständige Konferenz "Ärztinnen" der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) haben während ihrer jüngsten Sitzung die Geschäftsführung der BÄK gebeten zu klären, welches ärztliche Versorgungswerk wie viele Jahre an Kinderbetreuungs- beziehungsweise -erziehungszeiten anrechnet. Auf dem 99. Deutschen Ärztetag im Juni wurde zu diesem Thema ein Antrag angenommen, in dem die adäquate Berücksichtigung solcher Zeiten für versicherte Ärztinnen gefordert wird (vgl. hierzu auch Deutsches Ärzteblatt, Heft 25/1996).
Hintergrund ist, daß die Berücksichtigung von Erziehungszeiten unterschiedlich gehandhabt wird. Bei Kindererziehungszeiten rechnen die Versorgungswerke fiktive Beitragszahlungen an. Die Anwartschaft erhöht sich folglich. Bei Kinderbetreuungszeiten wird lediglich die durchschnittliche Steigerungsrate nicht abgesenkt.
Nach Auskunft der Ständigen Konferenz "Ärztliche Versorgungswerke und Fürsorge" der BÄK im Jahr 1995 erkannten damals zehn Werke drei Jahre als Kinderbetreuungszeit an, fünf Werke ein Jahr. Die Bremer Kammer berechnete ein Jahr Kindererziehungszeit. Einzelne Vertreterinnen der Lan­des­ärz­te­kam­mern bezweifeln jedoch die Angaben. Ihrer Information nach erkennen manche Werke gar keine Erziehungsjahre an.
AE/th
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