ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1996Neues Kennzeichen für Nahrung mit Jodsalz

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Neues Kennzeichen für Nahrung mit Jodsalz

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LNSLNS DRESDEN. Die Hersteller von Lebensmitteln sollen künftig mehr jodiertes Speisesalz verwenden. Dazu forderte sie der sächsische Gesundheitsminister Dr. Hans Geisler im Zusammenhang mit einer bundesweiten Kampagne zur Strumaprophylaxe auf. In Sachsen verwenden vor allem industrielle Betriebe im Vergleich zu Bäckereien oder Fleischereien relativ wenig jodiertes Salz.
Ein Kennzeichen für mit Jodsalz hergestellte Nahrungsmittel ist das "Jodsiegel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sein Abdruck auf Lebensmittel-Verpackungen ist unentgeltlich. Die korrekte Verwendung des Siegels soll von den Behörden der amtlichen Lebensmittelüberwachung kontrolliert werden.
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