ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2021Jakob Nikolas Kather: Medizin und künstliche Intelligenz im Einklang

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Jakob Nikolas Kather: Medizin und künstliche Intelligenz im Einklang

Richter-Kuhlmann, Eva

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Jakob Nikolas Kather, Foto: Uniklinik RWTH Aachen
Jakob Nikolas Kather, Foto: Uniklinik RWTH Aachen

Juniorprofessor Dr. med. Jakob Nikolas Kather (32), Arzt und Wissenschaftler der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen, gehört ebenfalls zu den Forscherinnen und Forschern, die im Mai den mit 20 000 Euro dotierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für ihre herausragenden Forschungsleistungen erhielten.

Kathers Expertise liegt auf dem Gebiet der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz in der Medizin. Seine Arbeiten helfen, die Auswertung und Interpretation von komplexen Bilddaten weiterzuentwickeln und damit Diagnose- und Behandlungsansätze zu verbessern, beispielsweise bei der Darmkrebsprävention. So konnte er zeigen, dass es mittels „Deep Learning“ möglich ist, genetische Veränderungen von Tumoren direkt aus histologischen Bildern vorherzusagen.

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Sein interdisziplinäres Wissen und Können erwarb Kather neben dem Medizinstudium. Zusätzlich absolvierte er einen naturwissenschaftlichen Master in Medizinphysik. Neben seiner Tätigkeit als Arzt an der Uniklinik Aachen leitet Kather jetzt eine Arbeitsgruppe zum Thema „Computational Oncology“. „In meinem Beruf genieße ich sowohl den Umgang mit Patientinnen und Patienten als auch das Programmieren am Computer“, erklärt er. Regelmäßig unterrichtet er Medizinstudierende in Gesprächsführung und Anamneseerhebung und bildet einige gleichzeitig im Programmieren aus. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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