ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2021Pandemie-Apps: Breite Akzeptanz
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Viele Deutsche sind bereit, Gesundheitsdaten an die Forschung weiterzugeben. Dies zeigt die erste repräsentative telefonische Bevölkerungsumfrage zu Pandemie-Apps für die Forschung in Deutschland.

Foto: bgblue iStock [m]
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Auf dem Smartphone installierbare Apps werden in der aktuellen COVID-19-Pandemie vielfach eingesetzt: zur Eindämmung mittels digitalem Contact-Tracing, im Klinik- und Test-Management sowie in der epidemiologischen Forschung. In Deutschland hat die vom Robert Koch-Institut (RKI) und der Bundesregierung herausgegebene „Corona-Warn-App“ im Vorfeld zu vielen Diskussionen um Datensicherheit und Nutzen geführt. Derzeit wird die von einem privaten Software-Unternehmen entwickelte und von vielen Landesregierungen erworbene „Luca-App“ kontrovers diskutiert.

84 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone. Von ihnen verwenden 42 Prozent nach eigenen Angaben eine Pandemie-App. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage unter der volljährigen Bevölkerung mit festem Wohnsitz in Deutschland im Dezember 2020/Januar 2021 (n = 1 003). Sie wurde im Rahmen des COMPASS-Projekts, das zum vom BMBF geförderten Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) gehört, durchgeführt. Grundlage der jetzt vorliegenden Auswertung bilden 924 vollständige auswertbare Interviews.

Diese sind von besonderer Relevanz, denn wie die Gesellschaft Smartphone-Lösungen zur Bewältigung der Pandemie sieht, ist nicht nur aktuell, sondern auch für die Zukunft der Pandemieforschung von großer Bedeutung. Im Frühsommer 2020, zur Zeit der Einführung der Corona-Warn-App, wurden mehrere Online-Befragungen zur Akzeptanz durchgeführt (1, 2, 3, 4, 5, 6). Diese lassen allerdings vorrangig Schlüsse auf eine internetaffine Bevölkerung zu (7).

Sozial motiviert mit Vertrauen in staatliche Organisationen

Die Ergebnisse der jetzt ausgewerteten Telefonumfrage zeigen, dass eine grundsätzlich große Zustimmung besteht, aus gesellschaftlicher Verantwortung heraus, Datenerhebungen über Smartphone-Apps zu unterstützen. Dabei genießen staatliche oder staatlich finanzierte Organisationen, die eine Pandemie-App herausgeben, ein deutlich höheres Vertrauen als privatwirtschaftlich betriebene Organisationen.

Die Motivationen zur Verwendung einer Pandemie-App war unter den App-Nutzenden sehr sozial orientiert: 90 Prozent gaben an, dies zu tun, um einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. 88 Prozent möchten dadurch andere vor einer Infektion schützen. 75 Prozent erhoffen sich durch die App-Nutzung Schutz vor einer Infektion. Insgesamt war das Stimmungsbild unter den Befragten (n = 924) gespalten bei der Aussage, dass die Nutzung von Pandemie-Apps eine gesellschaftliche Verpflichtung sei: 38 Prozent stimmten voll oder eher zu, wohingegen 47 Prozent eher nicht oder überhaupt nicht der Aussage zustimmten.

Bei der Frage nach Vertrauen in die Herausgeberschaft einer Pandemie-App zeigte sich ein markanter Unterschied: Staatliche oder staatlich finanzierte Organisationen genießen wesentlich höheres Vertrauen als privatwirtschaftliche Organisationen und Unternehmen. Unter den Befragten hielten 71 Prozent staatlich finanzierte Forschungseinrichtungen für vertrauenswürdig, wohingegen privat finanzierte Forschungsinstitutionen (beispielsweise Biotechnologie- und Pharmaunternehmen) nur von 24 Prozent als vertrauenswürdig bewertet wurden.

Ein ähnliches Muster zeigt sich auch bei Kliniken (staatlich finanziert: 60 Prozent versus privat finanziert 20 Prozent) und im Kran­ken­ver­siche­rungswesen (gesetzlich: 64 Prozent versus privat 28 Prozent).

Das hohe Vertrauen in staatliche oder staatlich finanzierte Organisationen spiegelt sich auch in der Angabe des präferierten Speicherorts für die mittels einer App erhobenen Daten wider: Knapp zwei Drittel der Befragten gaben an, dass dies eine staatliche Forschungseinrichtung (62 Prozent) oder eine Bundesbehörde (61 Prozent) sein sollte. Am wenigsten favorisiert für die Datenspeicherung wurden Software-Unternehmen, die die Apps herstellen (18 Prozent). Dies ist aktuell bei der Luca-App der Fall.

Ein deutlich höheres Vertrauen in öffentliche beziehungsweise staatliche Organisationen haben bereits frühere Online-Befragungen festgestellt, die nach der bevorzugten Herausgeberschaft von Pandemie-Apps und dem Empfänger von Datenweitergaben fragten (2, 4, 6).

Ausgeprägte Skepsis und Informationsdefizite

Als Grund für die Nichtnutzung einer Pandemie-App gaben 46 Prozent dieser Gruppe (n = 452) an, dass sie am Nutzen einer solchen App für die Eindämmung der Pandemie zweifeln. Andere Gründe waren das Fehlen an ausreichenden Hintergrundinformationen zur Datenerhebung und Datennutzung (37 Prozent), Datensicherheitsbedenken (37 Prozent) und Überwachungssorgen (29 Prozent). 36 Prozent der Befragten fanden es zu mühsam, sich mit der App zu beschäftigen.

Bereits in Mitte 2020 erhobene Online-Studien berichteten von einer ausgeprägten Skepsis gegenüber dem Nutzen von Pandemie-Apps, insbesondere der Corona-Warn-App (1, 2, 5). So vermuteten im Rahmen des eGovernment Monitors im August 2020 51 Prozent der Befragten, dass die Corona-Warn-App nichts ändern wird (1). Auch zählten in den vorangegangenen Studien Datensicherheitsbedenken zu den häufig genannten Gründen gegen die App-Nutzung (1, 2, 3, 4, 5, 6).

Da in der aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfrage rund ein Drittel der Nichtnutzenden angab, ihnen würden ausreichende Informationen zur Datenerhebung und -auswertung fehlen, sollte dies Anlass geben, öffentliche Informationskampagnen anders zu gestalten und die Verständlichkeit zu verbessern. Die viel diskutierte Offenlegung des Quellcodes richtet sich an die Informatikexperten und -expertinnen. Für die breite Öffentlichkeit sollten hingegen niederschwellig verständliche Informationen zum Datenschutz und zum Datensicherheitsansatz zur Verfügung gestellt werden. Bislang erhält man diese Informationen im Detail erst während und nach der Installation der App.

Welche Herausgeber einer Pandemie-App halten Sie für vertrauenswürdig? (Mehrfachnennung möglich)
Grafik 1
Welche Herausgeber einer Pandemie-App halten Sie für vertrauenswürdig? (Mehrfachnennung möglich)
Warum verwenden Sie zurzeit keine Pandemie-App auf Ihrem Smartphone? (Mehrfachnennung möglich)
Grafik 2
Warum verwenden Sie zurzeit keine Pandemie-App auf Ihrem Smartphone? (Mehrfachnennung möglich)

Der Umfrage zufolge werden in hohem Maße traditionelle und erstaunlich weniger neuere Medien als Informationsquellen zu Pandemiethemen genutzt: Fernsehen (83 Prozent), Internet allgemein (72 Prozent), Radio (63 Prozent) und Zeitschriften/Zeitungen (51 Prozent), wohingegen nur 26 Prozent der Befragten soziale Netzwerke im Internet angaben. Dies könnte als Hinweis dienen, die Kommunikation über öffentliche Medien wie Fernsehen und lokale Zeitungen zu nutzen, um wesentlich zielgruppenspezifischer vorzugehen.

Bereitschaft zur Weitergabe von Daten für die Forschung

Der nachweisliche Nutzen von Pandemie-Apps zur Pandemie-eindämmung steht derzeit wissenschaftlich noch aus. Denn ein grundsätzliches Problem der Apps zur digitalen Kontaktnachverfolgung liegt in der notwendig hohen Nutzungsrate von 50 bis 70 Prozent in der Gesamtbevölkerung, um die Eindämmung einer Pandemie konkret zu befördern. Apps zur Erforschung von epidemischen oder pandemischen Infektionskrankheiten profitieren hingegen schon von wesentlich geringeren Nutzungsraten. Selbst bei nur eingeschränkter Verbreitung von Pandemie-Apps zur Kontaktnachverfolgung ist daher die Weitergabe von Smartphone-Daten und Gesundheitsdaten („Data Sharing“) ein wichtiges Thema für die datenintensive medizinische Forschung (8, 9).

Persönliche Freigabe an Institute bevorzugt

Ein Beispiel für eine Pandemie-App, die Gesundheitsdaten an die Forschung freigibt, ist die „Corona-Datenspende-App“ des RKI (10). Insgesamt zeigt sich eine sehr hohe Bereitschaft (79 Prozent, n = 730) unter allen Befragten, kodierte Daten – pseudonymisiert oder anonymisiert – über eine App an die Forschung zur Verfügung zu stellen. Auf die Frage, auf welche Weise kodierte Forschungsdaten weitergeleitet werden sollten, gaben 65 Prozent der zur Datenweitergabe bereiten Personen an, dass sie diese bevorzugt selbst freischalten würden für die Übertragung vom eigenen Smartphone zum Forschungsinstitut. Rund ein Drittel der Befragten würde die mittels einer App erhobenen Daten bevorzugt auch manuell auf der Internetseite des entsprechenden Forschungsinstituts eintragen. Insgesamt ist das Bedürfnis nach ausreichender Information und Transparenz rund um die Datenthematik unter den zur Datenweitergabe Bereiten hoch. 75 Prozent erachteten es als sehr oder eher wichtig, eine detaillierte Auflistung über diejenigen Forschungsinstitute zu erhalten, die gegebenenfalls Daten einer Pandemie-App empfangen und auswerten.

Neue Technologien regelmäßig ethisch evaluieren

Akzeptanz- und Einstellungserhebungen, wie die vorliegende Umfrage, bilden einen wichtigen Baustein für eine empirisch informierte ethische Bewertung von neuen Technologien. Da sich die individuellen und kollektiven Gründe für oder gegen die Nutzung von Smartphone-Apps, das Vertrauen in Gesundheitsakteure sowie die Bereitschaft zur Weitergabe von Daten ändern können, ist eine regelmäßige Erhebung der gesellschaftlichen Akzeptanz und der Gründe für die Ablehnung bestimmter technologischer Lösungen aus ethischer Perspektive empfehlenswert. Umso mehr gilt dies für die in kürzester Zeit entwickelten digitalen Gesundheitstechnologien wie Pandemie-Apps (11, 12).

Lorina Buhr, Eike Nordmeyer,
Prof. Dr. med. Silke Schicktanz

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit2721
oder über QR-Code.

Umfrage Pandemie-App

Unter Pandemie-Apps versteht die Studie Applikationen für Smartphones, die speziell für die Eindämmung, das Management und die Erforschung von epidemischen und pandemischen Infektionskrankheiten entwickelt werden. Der Einsatz von Pandemie-Apps in der Zukunft könnte sich nicht auf COVID-19 beschränken, sondern auch beispielsweise Masern, Grippe, multiresistente Keime oder neu entstehende Infektionskrankheiten abdecken.

Die Bevölkerungsumfrage wurde telefonisch unter Einsatz eines repräsentativen Stichprobenansatzes, also mit Berücksichtigung von Festnetz- und Mobilfunknummern, von dem Meinungsforschungsinstitut Kantar GmbH durchgeführt.

Die Grundgesamtheit bildete die Wohnbevölkerung ab 18 Jahren in Privathaushalten in der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt wurden 1 003 Netto-Interviews im Zeitraum 10. Dezember 2020 bis 18. Januar 2021 durchgeführt. Der Fragebogen umfasste 17 Frageeinheiten mit drei Filteroptionen in geschlossenem Frageformat, teilweise mit der Möglichkeit zur Mehrfachnennung. Abgefragt wurden die gegenwärtige Nutzung von Pandemie-Apps für das Smartphone, Motivationen zur (Nicht-)Nutzung, Präferenzen zur Datenspeicherung, Bereitschaft zur Datenweitergabe, die moralisch-gesellschaftliche Einstellung gegenüber App-Nutzung sowie demografische und persönliche Merkmale.

1.
Initiative D21 e.V. und TU München: Corona-Warn-App: Einstellungen und Akzeptanz der Bevölkerung. Vorabergebnisse aus dem eGovernment Monitor 2020 zur Corona-Warn-App inklusive Folgebefragung. 3. September 2020; https://initiatived21.de/publikationen/corona-warn-app/ (last accessed on 31 March 2021).
2.
Utz C, Becker S, Schnitzler T, et al.: Apps Against the Spread: Privacy Implications and User Acceptance of COVID-19-Related Smartphone Apps on Three Continents. arXiv:2010.14245v2 [cs.HC] 2021 (last accessed on 31 March 2021) CrossRef PubMed Central
3.
Altmann S, Milsom L, Zillessen H, et al.: Acceptability of App-Based Contact Tracing for COVID-19: Cross-Country Survey Study. JMIR mHealth and uHealth 2020; 8: e19857 CrossRef MEDLINE PubMed Central
4.
Kaspar K: Motivations for Social Distancing and App Use as Complementary Measures to Combat the COVID-19 Pandemic: Quantitative Survey Study. Journal of Medical Internet Research 2020; 22: e21613 CrossRef MEDLINE PubMed Central
5.
Horstmann KT, Buecker S, Krasko J, Kritzler S, Terwiel S: Who does or does not use the ‘Corona-Warn-App’ and why? European Journal of Public Health 2021; 31: 49–51. https://doi.org/10.1093/eurpub/ckaa23 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6.
Buder F, Dieckmann A, Manewitsch V, Dietrich H, Wiertz C, Banerjee A, Acar OA, Ghosh A: Adoption Rates for Contact Tracing App Configurations in Germany. NIM Research Report June 2020.
7.
Couper MC, Coutts E: Online-Befragung. Chancen und Risiken verschiedener Arten von Online-Erhebungen. Methoden der Sozialforschung 2006; 217–43.
8.
Vayena E, Haeusermann T, Adjekum A, Blasimme A: Digital health: Meeting the ethical and policy challenges. Swiss Medical Weekly 2018; 148: w14571. https://doi.org/10.3929/ethz-b-000239873 CrossRef PubMed Central
9.
Milne R, Morley KI, Howard H, et al.: Trust in genomic data sharing among members of the general public in the UK, USA, Canada and Australia. Hum Genet 2019; 138: 1237–46 CrossRef MEDLINE PubMed Central
10.
Robert Koch-Institut: Corona Datenspende-App: https://corona-datenspende.de/ (last accessed on 2 April 2021)
11.
Gasser U, Ienca M, Scheibner J, Sleigh J, Vayena E: Digital tools against COVID-19: taxonomy, ethical challenges, and navigation aid. The Lancet Digital Health 2020; 2: e425–34 CrossRef
12.
Blasimme A, Vayena E: What’s next for COVID-19 apps? Governance and oversight. Science 2020; 370: 760–2 CrossRef MEDLINE
Welche Herausgeber einer Pandemie-App halten Sie für vertrauenswürdig? (Mehrfachnennung möglich)
Grafik 1
Welche Herausgeber einer Pandemie-App halten Sie für vertrauenswürdig? (Mehrfachnennung möglich)
Warum verwenden Sie zurzeit keine Pandemie-App auf Ihrem Smartphone? (Mehrfachnennung möglich)
Grafik 2
Warum verwenden Sie zurzeit keine Pandemie-App auf Ihrem Smartphone? (Mehrfachnennung möglich)
1. Initiative D21 e.V. und TU München: Corona-Warn-App: Einstellungen und Akzeptanz der Bevölkerung. Vorabergebnisse aus dem eGovernment Monitor 2020 zur Corona-Warn-App inklusive Folgebefragung. 3. September 2020; https://initiatived21.de/publikationen/corona-warn-app/ (last accessed on 31 March 2021).
2. Utz C, Becker S, Schnitzler T, et al.: Apps Against the Spread: Privacy Implications and User Acceptance of COVID-19-Related Smartphone Apps on Three Continents. arXiv:2010.14245v2 [cs.HC] 2021 (last accessed on 31 March 2021) CrossRef PubMed Central
3.Altmann S, Milsom L, Zillessen H, et al.: Acceptability of App-Based Contact Tracing for COVID-19: Cross-Country Survey Study. JMIR mHealth and uHealth 2020; 8: e19857 CrossRef MEDLINE PubMed Central
4. Kaspar K: Motivations for Social Distancing and App Use as Complementary Measures to Combat the COVID-19 Pandemic: Quantitative Survey Study. Journal of Medical Internet Research 2020; 22: e21613 CrossRef MEDLINE PubMed Central
5.Horstmann KT, Buecker S, Krasko J, Kritzler S, Terwiel S: Who does or does not use the ‘Corona-Warn-App’ and why? European Journal of Public Health 2021; 31: 49–51. https://doi.org/10.1093/eurpub/ckaa23 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6. Buder F, Dieckmann A, Manewitsch V, Dietrich H, Wiertz C, Banerjee A, Acar OA, Ghosh A: Adoption Rates for Contact Tracing App Configurations in Germany. NIM Research Report June 2020.
7. Couper MC, Coutts E: Online-Befragung. Chancen und Risiken verschiedener Arten von Online-Erhebungen. Methoden der Sozialforschung 2006; 217–43.
8. Vayena E, Haeusermann T, Adjekum A, Blasimme A: Digital health: Meeting the ethical and policy challenges. Swiss Medical Weekly 2018; 148: w14571. https://doi.org/10.3929/ethz-b-000239873 CrossRef PubMed Central
9. Milne R, Morley KI, Howard H, et al.: Trust in genomic data sharing among members of the general public in the UK, USA, Canada and Australia. Hum Genet 2019; 138: 1237–46 CrossRef MEDLINE PubMed Central
10.Robert Koch-Institut: Corona Datenspende-App: https://corona-datenspende.de/ (last accessed on 2 April 2021)
11.Gasser U, Ienca M, Scheibner J, Sleigh J, Vayena E: Digital tools against COVID-19: taxonomy, ethical challenges, and navigation aid. The Lancet Digital Health 2020; 2: e425–34 CrossRef
12. Blasimme A, Vayena E: What’s next for COVID-19 apps? Governance and oversight. Science 2020; 370: 760–2 CrossRef MEDLINE

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