ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2021Jens Scholz: Die Vorreiterrolle der Universitätsmedizin stärken

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Jens Scholz: Die Vorreiterrolle der Universitätsmedizin stärken

Richter-Kuhlmann, Eva

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Jens Scholz, Foto: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Jens Scholz, Foto: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Prof. Dr. med. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), ist seit Juli neuer erster Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD). Er folgt auf Prof. Dr. med. D. Michael Albrecht vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der den VUD neun Jahre lang als erster Vorsitzender leitete und auch durch die Zeit der Pandemie führte.

Diese habe den besonderen Wert der Universitätsmedizin für die Gesundheitsversorgung in Deutschland nochmals deutlich gemacht, erklärte Scholz dem Deutschen Ärzteblatt. Als neuer Vorsitzender des VUD will er sich vor allem dafür einsetzen, dass bei der dringend notwendigen Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft die Universitätskliniken ihr Know-how zur Stärkung der regionalen und überregionalen Versorgung einbringen können. Ein weiteres Anliegen ist für den 61-Jährigen die Verstetigung des Forschungsnetzwerks Universitätsmedizin. „Für die Bewältigung der COVID-19-Pandemie, aber auch mit Blick auf zukünftige medizinische Herausforderungen brauchen wir das Netzwerk als eine verlässliche Struktur“, sagte er. Für beides brauche man weiterhin „mutige Schritte bei der Digitalisierung“. „Die Politik ist gut beraten, wenn sie hierfür auf die Universitätsmedizin setzt und ihre Vorreiterrolle fördert.“

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Von 2000 bis 2009 war Scholz als Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am UKSH, Campus Kiel, tätig. Seit 2009 ist er Vorstandsvorsitzender des UKSH. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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