ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Onkologie 2/2021Nierenzellkarzinom: Verringertes Rezidivrisiko

SUPPLEMENT: Perspektiven der Onkologie

Nierenzellkarzinom: Verringertes Rezidivrisiko

Dtsch Arztebl 2021; 118(26): [27]

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MSD SHARP & DOHME GmbH gab erstmals Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie KEYNOTE-564 bekannt. Die Studie untersucht den Anti-PD1-Antikörper Pembrolizumab (KEYTRUDA®), als potenzielle adjuvante Behandlung für Patienten mit Nierenzellkarzinom (renal cell carcinoma, RCC), die ein intermediär/hohes oder ein hohes Rezidivrisiko nach einer Nephrektomie (der operativen Entfernung einer Niere) oder nach einer Nephrektomie und Resektion metastasierter Läsionen haben. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 24,1 Monaten (14,9–41,5) zeigte sich unter Pembrolizumab eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung des Rezidiv- oder Sterberisikos um 32 % im Vergleich zu Placebo (HR: 0,68 [95%-KI: 0,53–0,87]; p = 0,0010). Darüber hinaus wurde ein positiver Trend beim Gesamtüberleben beobachtet: Unter Pembrolizumab war das Sterberisiko im Vergleich zu Placebo um 46 % reduziert (HR: 0,54 [95%-KI: 0,30–0,96]; p = 0,0164). Die Studie wird fortgesetzt, um den wichtigen sekundären Endpunkt OS weiterhin zu evaluieren.

Quelle: MSD SHARP & DOHME GMBH, www.msd.de

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