ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2021Regine Held: „Weitere“ Ärztin im Bundesärztekammer-Vorstand

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Regine Held: „Weitere“ Ärztin im Bundesärztekammer-Vorstand

Richter-Kuhlmann, Eva

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Regine Held, Foto: Kathleen Friedrich/Ärztekammer Berlin
Regine Held, Foto: Kathleen Friedrich/Ärztekammer Berlin

Das Amt eines „weiteren Vorstandsmitglieds“ der Bundesärztekammer (BÄK) wird durch Dr. med. Regine Held (64) besetzt. Es war vakant geworden, nachdem Dr. med. Peter Bobbert im Februar zum Präsidenten der Ärztekammer Berlin gewählt worden war. Im Nachgang des virtuell durchgeführten 124. Deutschen Ärztetages wählten die Delegierten nun Held in geheimer Briefwahl zum neuen „weiteren Vorstandsmitglied“. Die niedergelassene HNO-Ärztin setzte sich bei der Bewerbung um das Amt mit 112 von 223 gültigen Stimmen durch. Neben ihr ist Dr. med. Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes, als „weitere Ärztin“ im Vorstand der BÄK.

Berufspolitische Erfahrungen bringt Held viele mit: Von 2017 bis zu ihrem Rücktritt im Jahr 2020 war sie Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin, deren Vorstand sie seit dem Jahr 1999 angehörte. Dort war sie Vorsitzende des Ausschusses Medizinische Fachberufe und des Berufsbildungsausschusses. Zudem ist Held Mitglied im Deutschen Ärztinnenbund e.V. (DÄB). Bei ihrer Bewerbung um den Vorstandssitz verdeutlichte sie, wie wichtig ihr die Gleichberechtigung von Ärztinnen und Ärzten in allen beruflichen Belangen ist.

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„Folgende Voraussetzungen müssen dringend geschaffen werden: familienfreundliche Arbeitsbedingungen, strukturierte Weiterbildung auch in Teilzeit sowie eine konstruktiv wie gleichwohl kritisch begleitete Digitalisierung – dafür werde ich mich einsetzen. Dadurch bleibt unser Beruf attraktiv für den benötigten Nachwuchs und zukunftsfähig“, betonte Held. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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