ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2021Uwe Ebmeyer: Gesicht der Ärzteschaft in Sachsen-Anhalt

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Uwe Ebmeyer: Gesicht der Ärzteschaft in Sachsen-Anhalt

Richter-Kuhlmann, Eva

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Uwe Ebmeyer, Foto: picture alliance/dpa/Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Uwe Ebmeyer, Foto: picture alliance/dpa/Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Sein Ziel sei es, für die Interessen der gesamten Ärzteschaft Sachsen-Anhalts einzustehen und Ansprechpartner für alle Ärztinnen und Ärzte im Land zu sein, sagte Prof. Dr. med. Uwe Ebmeyer, neu gewählter Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Dazu wolle er das Wissen innerhalb der Kammer, der Ausschüsse, der Kommissionen und der Mitglieder der Kammerversammlung noch stärker einbeziehen, erklärte er dem Deutschen Ärzteblatt. „Zudem müssen die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt gemeinsam die Interessen der Ärzteschaft nach außen vertreten.“

Als Nachfolger von Dr. med. Simone Heinemann-Meerz, die nach zehn Jahren das Amt satzungsgemäß niederlegte, erhielt Ebmeyer, der seit 2011 Mitglied der Kammerversammlung in Sachsen-Anhalt sowie des Vorstands ist, auf der konstituierenden Kammerversammlung im Juni 28 von insgesamt 36 Stimmen. Erfahrungen als Vizepräsident der Kammer konnte Ebmeyer bereits in den vergangenen fünf Jahren sammeln. Potenzial sieht der 57-Jährige bezüglich der Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Sicherung des ärztlichen Nachwuchses. „Gemeinsam mit der Landesregierung müssen neue Ansätze zur Sicherung des Ärztenachwuchses gefunden werden und dafür gleichberechtigt beide Medizinische Fakultäten als Zentren von Spitzenmedizin und Spitzenausbildung in Sachsen-Anhalt gestärkt werden“, sagte er.

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Der gebürtige Calbenser ist als leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie in Magdeburg tätig. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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