ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2021Carola Reimann: Neue Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes

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Carola Reimann: Neue Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes

Richter-Kuhlmann, Eva

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Carola Reimann. Foto: Susie Knoll
Carola Reimann. Foto: Susie Knoll

Die ehemalige niedersächsische Gesundheitsministerin Dr. rer. nat. Carola Reimann (SPD) wird neue Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes. Der Aufsichtsrat sprach sich einstimmig für die 53-Jährige als Nachfolgerin des amtierenden Verbandschefs Martin Litsch aus, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Reimann wird den Verband mit Sitz in Berlin ab 1. Januar 2022 zunächst für sechs Jahre führen.

Im März dieses Jahres war Reimann aus gesundheitlichen Gründen als niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin zurückgetreten. Die SPD-Politikerin musste sich einer Operation unterziehen, von der sie sich jetzt erholt. In die Landespolitik nach Hannover war Reimann erst 2017 gewechselt. Zuvor war sie 17 Jahre lang Bundestagsabgeordnete. Sie war Mitglied des Gesundheitsausschusses, in der Legislaturperiode von 2009 bis 2013 sogar dessen Vorsitzende.

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Der neuen Aufgabe blickt die Biotechnologin zuversichtlich entgegen: „Ich freue mich sehr darauf, in der neuen Legislaturperiode die Interessen der AOK-Gemeinschaft mit ihren 27 Millionen Versicherten zu vertreten“, sagte sie. Der Reformbedarf im Gesundheitswesen sei unübersehbar. Für den AOK-Bundesverband sei sie aufgrund ihrer Kompetenz die Wunschkandidatin gewesen, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der Arbeitgeberseite, Dr. Volker Hansen. Abgesehen davon sei es an der Zeit, dass der Verband von einer Frau geführt werde, ergänzte Knut Lambertin, Aufsichtsratsvorsitzender der Versichertenseite.

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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