ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2021Petra Grimm-Benne: Kontinuität im Ministerium in Magdeburg

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Petra Grimm-Benne: Kontinuität im Ministerium in Magdeburg

Beerheide, Rebecca

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Petra Grimm-Benne, Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert
Petra Grimm-Benne, Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert

Die Neue ist auch die Alte: In Sachsen-Anhalt bleibt Petra Grimm-Benne Gesundheitsministerin im schwarz-rot-gelben Kabinett von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Die SPD-Politikerin leitet das Ministerium in Magdeburg seit 2016. Zu ihrem Ressort gehören die Themen Arbeit, Soziales und Integration. Mit der neuen sogenannten „Deutschland-Koalition“ soll auch der Arbeitsbereich Gleichstellung dazu kommen. In der neuen Legislatur ist sie allerdings nicht mehr stellvertretende Ministerpräsidentin.

Die 59-jährige Juristin wurde in Wuppertal geboren und arbeitete ab 1995 zunächst als Leiterin des Ordnungsamtes von Schönebeck bei Magdeburg und später als Fachanwältin für Verwaltungsrecht. Landtagsabgeordnete war sie zwischen 2002 und 2016 und vertrat ihren Wahlkreis Schönebeck. In der Zeit als Ministerin verzichtete sie auf ihren Parlamentssitz. 2021 ist sie wieder Mitglied des Landesparlaments. Sie war zwischen 2006 und 2016 bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) engagiert, zunächst als Vorstandsvorsitzende im Land, später auch als Mitglied des Präsidiums auf Bundesebene. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

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In der Gesundheitspolitik will sie sich für Gesundheitsversorgung in Stadt und Land und mehr Modernisierung in Krankenhäusern einsetzen. Sie werde weiterhin dafür streiten, dass mehr Investitionen auch vom Land in die Krankenhäuser kommen, kündigte sie vor der Wahl an. Dazu zähle auch der Einsatz bei einer Veränderung der Krankenhausfinanzierung mit dem Bund, sodass Vorhaltekosten besser finanziert werden. Rebecca Beerheide

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