ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2021Lothar H. Wieler: Unermüdlich und fachlich kompetent in der Krise

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Lothar H. Wieler: Unermüdlich und fachlich kompetent in der Krise

Richter-Kuhlmann, Eva

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Lothar H. Wieler, Foto: Thomas Imo/photothek.net
Lothar H. Wieler, Foto: Thomas Imo/photothek.net

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Prof. Dr. med. vet. Lothar H. Wieler, wurde jetzt für seinen Einsatz in der Coronaviruspandemie durch die Berliner Medizinische Gesellschaft mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille 2021 sowie durch die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie mit der Ferdinand Cohn Medaille geehrt. Er habe während der gesamten Zeit die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit in der öffentlichen und politischen Diskussion aufrechterhalten, heißt es in den Begründungen.

Wieler, der Veterinärmedizin an der Freien Universität (FU) Berlin und Ludwig-Maximilians-Universität München studierte, erwarb 1997 den Fachtierarzt für Mikrobiologie. 1998 bis 2015 war er Professor für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre im Bereich Veterinärmedizin und Geschäftsführender Direktor am Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen an der FU.

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Präsident des RKI ist Wieler seit 2015. Im März 2020 stand der 60-Jährige durch die Pandemie plötzlich im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Durch seine ruhige und unaufgeregte Art, mit der er regelmäßig über das neue Virus informierte, wurde er für die deutsche Bevölkerung zu einer Konstante der Coronakrise. Wieler engagiert sich zudem in verschiedenen Gremien, unter anderem im Vorstand der International Association of National Public Health Institutes und in der Strategic and Technical Advisory Group for Infectious Hazards der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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