SPEKTRUM: Leserbriefe

Großgeräte: Anregung

Dtsch Arztebl 2000; 97(12): A-738 / B-603 / C-563

Sturm, Diethard

Zu dem Beitrag "Medizinische Großgeräte: Wildwuchs nicht bewiesen" von Prof. Dr. med. Günter Breithardt und Dr. med. Dirk Böcker in Heft 4/2000:
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LNSLNS Ganz recht, eine genaue Datenanalyse ist unverzichtbar.
Da fällt bei der Grafik auf, dass mit extrem niedrigen Zahlen für diagnostische Herzkatheter die neuen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen völlig aus dem Rahmen fallen. Kein Wunder, wenn als Bezugsjahr das Jahr 1993 verwendet wird, bei dem die ambulanten Herzzentren noch fehlten und daher einfach keine Kapazitäten für diese Untersuchungen vorhanden waren.
Es dürfte nicht schwierig sein, aktuellere Vergleichszahlen über die Häufigkeit der diagnostischen Herzkatheter heranzuziehen und die Entwicklung gerade in den neuen Bundesländern zu verfolgen. Dabei möchte ich einen viel rascheren Wandel bei der Diagnostik als bei der Mortalität vermuten.
In diesem Zusammenhang wäre sicher eine hausärztliche Metaanalyse zur Überlebenszeit nach invasiven therapeutischen Maßnahmen der Kardiologie anzuregen, um den Nutzen zu belegen und sich also an der Ergebnisqualität und nicht nur an der Strukturqualität zu orientieren.
Dr. med. Diethard Sturm, Weinkellerstraße 20, 09337 Hohenstein-Ernstthal
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