ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2000Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch aufgehoben

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch aufgehoben

Dtsch Arztebl 2000; 97(12): A-744 / B-608 / C-568

afp

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LNSLNS BONN. Der Bundesrat hat das Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch aufgehoben. Gegen die Stimmen der unionsgeführten Länder Baden-Württemberg, Bayern, Saarland und Thüringen sowie des rot-grün regierten Nordrhein-Westfalen stimmte die Mehrheit der Länderkammer für einen Entwurf der Bundesregierung, der zudem eine Kennzeichnung von Rinderprodukten aus Großbritannien vorsieht.
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Andrea Fischer sagte, mit der Kennzeichnung sei die Sicherheit für die Verbraucher hergestellt. Der Verordnung zufolge sollen britische Rinderprodukte künftig den Aufdruck "XEL" tragen.
Mit der Lockerung des BSE-Embargos können auch Talg, Aminosäuren oder Peptide, die von britischen Rindern stammen, wieder eingeführt werden. Sie werden vor allem bei der Verarbeitung von Lebensmitteln und bei der Herstellung von Kosmetika und Arzneimitteln verwendet.
Die EU-Kommission hatte im August 1999 ihr Embargo für Rindfleisch und Rinderprodukte aus Großbritannien aufgehoben. Deutschland und Frankreich hatten wegen Bedenken für die Sicherheit ihrer Konsumenten an einem nationalen Einfuhrstopp festgehalten. afp
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