ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1996Komplikationen nach Magenverkleinerung

MEDIZIN: Die Übersicht

Komplikationen nach Magenverkleinerung

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LNSLNS Während man früher bei extremer Adipositas eine Dünndarm-Ausschaltungsoperation favorisierte, ist dieses Verfahren wegen Leberkomplikationen wieder verlassen worden und durch das "gastric banding" ersetzt worden. Dabei wird der Magen im oberen Korpusdrittel operativ so eingeengt, daß nur kleine Portionen gegessen werden können. Die Autoren berichten über zwei Patienten, bei denen es als Komplikation dieser Magenverkleinerung zu einer Wernicke-Encephalopathie infolge Thiaminmangels kam. Die Autoren empfehlen, bei Patienten, die postoperativ im Rahmen der Adaptationsphase erbrechen, eine intravenöse Ernährung mit Thiaminzufuhr vorzunehmen. Die beiden Patienten hatten innerhalb von sechs Wochen 25 beziehungsweise 30 Kilogramm postoperativ verloren. w
Seehra H, MacDermott N, Lascelles RG, Taylor TV: Wernicke’s encephalopathy after vertical bandel gastroplasty for morbid obesity. Brit Med J 1996; 312: 434
Department of Surgery, Manchester Royal Infirmary, Manchester, M13 9WL, Großbritannien

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