ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2021Bernadette Klapper: Interessen der professionellen Pflege bündeln

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Bernadette Klapper: Interessen der professionellen Pflege bündeln

Spielberg, Petra

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Bernadette KlapperFoto: privat
Bernadette Klapper
Foto: privat

Anfang Oktober hat die Soziologin und Krankenschwester Dr. phil. Bernadette Klapper die Bundesgeschäftsführung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) übernommen.

Die 56-jährige verfügt über berufspraktische Erfahrungen sowohl in der stationären und ambulanten Pflege sowie auch in der Intensivpflege in Deutschland und Frankreich. Die Soziologin besitzt zudem Abschlüsse der Universitäten Hamburg und Bordeaux. Nach ihrer Promotion war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld tätig.

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2003 trat Klapper in die Robert Bosch Stiftung als Projektleiterin ein und baute den Förderschwerpunkt „Leben im Alter“ auf. Zwischen 2009 und 2012 war sie als Therapiemanagerin und Leiterin „Klinische Produkte und Dienstleistungen Europa“, einem Anbieter von innovativen Telemedizinsystemen, für die Robert Bosch Healthcare GmbH tätig. Von 2016 bis zuletzt hatte sie in der Robert Bosch Stiftung die Bereichsleitung „Gesundheit“ inne und verantwortete unter anderem zusammen mit der Agnes-Karll-Gesellschaft und dem DBfK das Projekt „Community Health Nursing“.

„Pflege ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels das wichtigste Thema der nächsten Jahre“, so Klapper anlässlich ihres Amtsantritts. Eines ihrer Ziele sei es, die Interessen der professionellen Pflege zu bündeln. Ferner kündigte sie an, dass sich der DBfK bei Themen wie dem Klimawandel und der Digitalisierung einbringen wolle. Petra Spielberg

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