ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2021Norbert Schmitz: Population-Based Medicine in Tübingen

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Norbert Schmitz: Population-Based Medicine in Tübingen

Richter-Kuhlmann, Eva

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Norbert SchmitzFoto: Universitätsklinikum Tübingen
Norbert Schmitz
Foto: Universitätsklinikum Tübingen

An der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen wird derzeit der englischsprachige Masterstudiengang „Population-Based Medicine & Health Care Leadership“ aufgebaut. Er soll die Studierenden dazu befähigen, mit epidemiologischen und statistischen Methoden und Modellen umzugehen, Muster und Beziehungen in den Daten zu erkennen und Einflüsse als potenzielle Risikofaktoren für Erkrankungen zu klassifizieren.

Die Leitung der neu geschaffenen Abteilung für Population-Based Medicine (PBM) und die Professur für Health Behaviour, Prevention and Management am Institut der Gesundheitswissenschaften der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen hat zum August Prof. Dr. med. Dr. Norbert Schmitz übernommen. „Wir beschäftigen uns in der PBM mit epidemiologischen und statistischen Modellen, um etwaige Zusammenhänge und Muster in den Daten zu identifizieren, die Risikofaktoren für die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt oder einzelner Bevölkerungsgruppen darstellen können“, erläutert der Forscher, der insbesondere auf die psychiatrische Epidemiologie spezialisiert ist. „Diese Daten helfen uns wiederum bei der Entwicklung von Interventionen und Leitfäden, die der physischen und psychischen Gesundheit der Bevölkerung zugute kommen.“

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Bevor Schmitz dem Ruf nach Tübingen folgte, war er 17 Jahre an der McGill University in Montreal, Kanada, tätig, zuletzt als Professor an den Fachbereichen Psychiatrie und Epidemiologie, Biostatistik & Public Health sowie am Douglas Mental Health University Institute.

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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