ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2021Stefanie Drese: Gesundheitspolitik zurück im Sozialressort

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Stefanie Drese: Gesundheitspolitik zurück im Sozialressort

Beerheide, Rebecca

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Stefanie Drese. Foto: Ecki Raff
Stefanie Drese. Foto: Ecki Raff

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Thema Gesundheitspolitik wieder zurück im Sozialressort: Nach zehn Jahren als Teil des CDU-geführten Wirtschaftsministeriums ist in der neuen Landesregierung in Schwerin nun Stefanie Drese (SPD) für Gesundheitspolitik zuständig. In zwei Legislaturperioden war Drese Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, nun wurde das Ministerium umstrukturiert: Neben Soziales und Gesundheit ist die SPD-Politikerin auch Ressortchefin für Sport.

Drese kennt die Regierungsarbeit im Nordosten also seit Jahren – von einer Einarbeitungszeit der üblichen 100 Tage in das Themenfeld Gesundheitspolitik geht sie selbst nicht aus. Dafür sei die Coronapandemie zu „alarmierend“, wie sie in einem der ersten Statements nach der Vereidigung Anfang November sagte. Ihre Aufgaben sieht sie vor allem beim Wiederaufbau der Testzentren sowie der mobilen Teams. Auch wolle sie mehr aufklären und mehr unentschlossene Menschen zu einer Impfung bewegen. Im Koalitionsvertrag setzt die rot-rote Landesregierung vor allem auf die Stärkung der stationären Versorgung.

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Die 44-Jährige ist Juristin mit Schwerpunkt Strafrecht. In ihrer Heimatstadt Rostock studierte sie Rechtswissenschaften. Nach dem Referendariat arbeitete sie von 2003 bis 2016 als Anwältin in ihrer heutigen Heimatstadt Bad Doberan. Dort lebt sie mit ihren beiden Kindern. Das Landtagsmandat im Landkreis Rostock hatte sie 2011 errungen und seitdem verteidigt. In den Landtag zog sie acht Jahre nach Eintritt in die SPD ein. Rebecca Beerheide

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