ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2000Einkommen: Psychotherapeuten nicht erwähnt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Einkommen: Psychotherapeuten nicht erwähnt

Dtsch Arztebl 2000; 97(13): A-802 / B-662 / C-618

Bergmeister, Herbert

Zu dem Varia-Beitrag "Praxisüberschüsse gesunken" von Dr. Harald Clade in Heft 4/2000:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Dr. Clade berichtet über die ärztliche Einkommenssituation zwischen 1995 und 1997 mit einer vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung ermittelten Gewinnspanne zwischen circa 236 000 DM bei den HNO-Ärzten und circa 161 000 DM bei den Allgemeinärzten. Es wird hier der Eindruck erweckt, als befänden sich die Allgemeinärzte am unteren Ende der Einkommensskala. Wie bereits in seinem Bericht im Oktober 1998 wird erneut die Honorarsituation der ärztlichen Psychotherapeuten nicht erwähnt, damals mit der auf meine Nachfrage gegebenen Begründung, es seien nicht ausreichend Daten erhoben worden. Für 1995 bis 1997 liegen die vom Zentralinstitut für kassenärztliche Versorgung ermittelten Zahlen allerdings vor, und sie zeigen freilich, dass der durchschnittliche Gewinn von cir-ca 77 000 DM bei den ärztlichen Psychotherapeuten peinlich genug ist, verschwiegen zu werden. Mit dem vom BSG festgelegten Mindestpunktwert von 10 Pfennig für G IVLeistungen kommen die Psychotherapeuten zumindest in Sichtkontakt zum Schlusslicht der übrigen Arztgruppen . . .
Dr. med. Herbert Bergmeister, Gartenstraße 9, 72074 Tübingen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema