ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2000Annoncen: Cave Sensitive

SPEKTRUM: Leserbriefe

Annoncen: Cave Sensitive

Dtsch Arztebl 2000; 97(13): A-802 / B-662 / C-618

Frey, Ulrich

Zu dem "Post Scriptum"-Beitrag "Munter macht uns Püschel-Knies" von Dr. med. L. Hagedorn in Heft 5/2000:
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LNSLNS Es ist mir ein Anliegen, die Kritikfähigkeit der Kolleginnen in Bezug auf die überwältigenden Versprechungen einer gewissen Frau Claudia Püschel-Knies zu schärfen. Woche für Woche wird die deutsche Ärzteschaft in ihren Anzeigen mit Prachtexemplaren beiderlei Geschlechts konfrontiert, die es einem schwer machen, die eigene Biografie zu tolerieren. Schon seit Jahren bewegt mich dabei die Frage, wieso es diese Titanen des internationalen Parketts nötig haben, über den Anzeigenmarkt auf Partnersuche zu gehen. Nun scheint sich das Rätsel zu lösen: Zumindest einige ihrer männlichen Solisten leiden an Psychopathie. Unter all den glorifizierenden Attributen findet sich in den vergangenen Wochen wiederholt der Begriff "sensitiv". Nach dem Duden bedeutet sensitiv sehr emp-findlich, leicht reizbar, feinnervig. In der psychiatrischen Terminologie (Peters) sind Sensitive selbstunsichere Psychopathen, meist sittlich hoch stehende, grüblerische Menschen mit herabgesetzter Fähigkeit zur Affektabfuhr, welche dann häufig impulsiv, plötzlich und heftig erfolgt. Cave also vor den "Sensitiven" der Frau Püschel-Knies.
Dr. med. Ulrich Frey, Untertürkheimer Straße 30/1, 70734 Fellbach
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