SPEKTRUM: Leserbriefe

Behandlung: Märchen

Dtsch Arztebl 2000; 97(13): A-802 / B-662 / C-618

Springer, J.

Zu dem Beitrag "Ambulante Versorgung: Fachärzte profitieren vom Anstieg der Fallzahlen" von Josef Maus in Heft 48/1999:
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LNSLNS Diesen Artikel könnte man gut unter der Reihe Grimms Märchenstunde einordnen. Zumindest in Süd-
baden bedeutet bei fachgruppenspezifischer Budgetierung ein Fallzuwachs allenfalls Mehrarbeit bei höchstens gleich bleibender, meistens jedoch geringerer Vergütung. Arglistigerweise könnte man unterstellen, dass auf diesem Wege unliebsame und teure Patienten aus dem hausärztlichen Bereich in den fachärztlichen Bereich abgeschoben werden, was gleichzeitig eine Schonung des hausärztlichen Praxisbudgets sowie des Arzneimittelbudgets bedeuten würde. Aus diesem Grunde muss ein Regulierungsmechanismus gefunden werden, um Patientenverschiebungen innerhalb der Fachgruppen auch mit einer entsprechenden Honorarverschiebung zu koppeln . . .
Dr. med. J. Springer, Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Urologen, Palmstraße 36, 79539 Lörrach
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