SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2021; 118(50): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn, Ressortleiterin Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn,
Ressortleiterin Perspektiven

SARS-CoV-2 hat auch 2021 das Leben der Gesellschaft und der Medizin bestimmt. Einerseits haben gigantische Forschungsbemühungen zu wirksamen Impfstoffen geführt. Andererseits konnten wesentliche Detailfragen der COVID-19-Erkrankung noch nicht geklärt werden. Somit erfordert die Therapie der Betroffenen weiterhin viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Wünschenswert wäre ein spezifischer antiviraler Wirkstoff. Da COVID-19 aber nicht allein durch die Virusinfektion, sondern insbesondere durch begleitende Entzündungsreaktionen geprägt ist, rücken adjuvante Therapieformen unterschiedlicher Fachbereiche in den Fokus.

Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von beispielsweise Kardiologen, Neurologen und Intensivmedizinern hat sich in der Pandemie für viele Patienten als lebensrettend erwiesen – und wird weiterhin erforderlich sein. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) ist SARS-CoV-2 „the new kid on the block“. „Das Kind wird bleiben, erwachsen werden und sich in die Reihe der bekannten Infektionskrankheiten der Lunge mit saisonalem Charakter einfügen“, prognostiziert DGP-Vizepräsident Prof. Dr. med. Torsten Bauer.

Und zum Schluss: Nach 96 Ausgaben der Reihe „Perspektiven der …“ möchte ich mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, verabschieden. Ich bedanke mich für Ihr Interesse an dieser Publikation und wünsche Ihnen und Ihren Patienten gute Gesundheit!

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Perspektiven

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote