ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2000Charité im Streit mit dem Berliner Senat

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Charité im Streit mit dem Berliner Senat

Dtsch Arztebl 2000; 97(13): A-805 / B-665 / C-621

Rieser, Sabine

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LNSLNS BERLIN. Für das Universitätsklinikum Charité, das in finanziellen Schwierigkeiten ist, interessiert sich eine deutsch-schweizerische Investorengruppe. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" wäre sie bereit, bis zu 400 Millionen DM für die Sanierung des Bettenhochhauses oder einen Neubau aufzubringen. Der Berliner Senat hat Anfang März alle neuen Bauvorhaben für die kommenden drei Jahre ausgesetzt.
Zudem müssen am größten Krankenhaus Berlins bis 2004 an den drei Standorten 430 Betten eingespart und damit nach Berechnungen der Charité 600 Mitarbeiterstellen gestrichen werden. Verwaltungsdirektor Bernhard Motzkus will deshalb neben anderen Maßnahmen betriebsbedingte Kündigungen aussprechen können. Sie seien eine wichtige Voraussetzung, um Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union zu beanspruchen und eine "Qualifizierungsgesellschaft" für entlassene Arbeitnehmer zu finanzieren. Ohne diese Möglichkeit müsse die Charité in den nächsten vier Jahren einen "Überhang" von Mitarbeitern mit 50 Millionen DM finanzieren. Das Geld könne weder das Klinikum noch das Land aufbringen.
Der Berliner Senat will der Charité die betriebsbedingten Kündigungen jedoch nicht zugestehen. Er hatte sich darauf mit den Gewerkschaften verständigt. Rie
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