ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2022Ulrike Gote: Pandemiemanagerin im neuen Berliner Senat

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Ulrike Gote: Pandemiemanagerin im neuen Berliner Senat

Richter-Kuhlmann, Eva

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Ulrike Gote. Foto: picture alliance/dpa/Jörg Carstensen
Ulrike Gote. Foto: picture alliance/dpa/Jörg Carstensen

Die Grünen-Politikerin Ulrike Gote (56) ist seit dem 21. Dezember 2021 im Krisenmodus. Denn sofort nach ihrer Vereidigung reichte die neue Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin aufgrund der Coronasituation in der Hauptstadt die Vorlage zur Ausrufung der epidemischen Notlage ein.

Gote übernahm das Gesundheitsressort von der ausgeschiedenen Senatorin Dilek Kalayci (SPD) und das Wissenschaftsressort aus der Berliner Senatskanzlei, die seit 2016 dafür zuständig war. Für das Amt in Berlin verließ Gote ihre Position als Stadträtin für Jugend, Frauen, Gesundheit und Bildung in Kassel, die sie seit 2019 innehatte.

Zuvor war die studierte Geoökologin politisch lange in Bayern tätig, unter anderem von 2003 bis 2013 als Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag und in der 17. Legislaturperiode (2013–2018) als Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages.

Das Engagement der Mutter dreier Kinder war und ist vielfältig, beispielsweise bei der kirchlichen Jugendarbeit, der Anti-Atomkraft-Bewegung, gegen das südafrikanische Apartheid-System und bei amnesty international.

Zudem ist sie Mitglied beim Bund Naturschutz und Verkehrsclub Deutschland sowie stellvertretende Vorsitzende bei AVALON Notruf- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt e.V. Von 2013 bis 2017 war Gote Vorstandsmitglied beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Bayreuth e.V.

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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