VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2000; 97(13): A-861 / B-733 / C-693

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LNSLNS Prof. Dr. med. Karl Triebold, Kinderarzt in Dortmund, von 1952 bis 1983 (seiner Pensionierung) Leiter und Direktor der Städtischen Klinik Dortmund-Derne, wird am 3. April 80 Jahre alt. Seit 1975 ist Prof. Triebold Vizepräsident der Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. in Bonn. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Beiträge im medizinisch-pädagogischen Grenzbereich veröffentlicht. Seit 1962 ist Triebold korrespondierendes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Sozialmedizin e.V.


Prof. Dr. med. Friedrich Tischendorf, ehemaliger Leiter der Abteilung für Angio-Anatomie und Gewebezüchtung am Anatomischen Institut der Universität zu Köln, wird am 1. April 85 Jahre alt. Der gebürtige Thüringer (Gera) studierte an der Universität Leipzig Medizin. Bei Max Clara wurde er 1939 mit der Arbeit "Experimentelle Untersuchungen zur Histobiologie der arteriovenösen Anastomosen" zum Dr. med. promoviert. Danach ging Tischendorf als Volontärassistent in die Pathologie zu dem als Milz-Experten bekannten Werner Hueck. Es folgten Kriegsdienst, Gefangenschaft und eine kurzzeitige Tätigkeit als Fürsorgearzt in Traunstein. 1946 begann Tischendorf in Köln als Assistent am Anatomischen Institut. Dort habilitierte er sich 1948 bei Otto Veit mit "Beobachtungen über die feinere Innervation der Milz". 1955 wurde Tischendorf zum außerplanmäßigen Professor, 1959 zum Professor und Wissenschaftlichen Rat ernannt. 1970 wurde er Leiter Abteilung für Angio-Anatomie und Gewebszüchtung. Seit 1980 ist er emeritiert. Der überwiegende Teil seiner weit mehr als hundert Publikationen befasst sich mit Problemen der terminalen Strombahn und der Milz. Internationale Bedeutung als Standardwerk erlangte sein Band "Die Milz" im Handbuch der mikroskopischen Anatomie des Menschen (1969).


Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Gerhard Lehnert, ehemaliger Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg, wird am 3. April 70 Jahre alt.
Lehnert wurde 1955 an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln zum Dr. med. promoviert; er habilitierte sich 1968 am Institut für Arbeitsmedizin an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo der erste ordentliche Lehrstuhl für Arbeitsmedizin in der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet ist. Lehnert war von 1971 bis 1989 ordentlicher Professor für Arbeitsmedizin an der Universität Hamburg; 1989 wechselte er als Ordinarius für Arbeitsmedizin an die Universität Erlangen-Nürnberg, zugleich übernahm er das Amt des Direktors des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an dieser Universität. Von 1991 bis 1997 war Lehnert Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 1997 ist er Präsident des Medizinischen Fakultätentages.
Seit vielen Jahren ist Lehnert auch in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung engagiert, so unter anderem war er mehrfach Referent bei den Internationalen Fortbildungskongressen der Bundes­ärzte­kammer und der Österreichischen Ärztekammer in Davos. In Anerkennung seiner Verdienste in der Weiter- und Fortbildung erhielt er die Ernst-von-Bergmann-Plakette, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer. Seit 1980 ist er Träger der Franz-Koelsch-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin e.V.; 1989 verlieh ihm die Medizinische Akademie seiner Heimatstadt Breslau die Ehrendoktorwürde. EB

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