ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2000Psychotherapie: Gröbste Ungerechtigkeiten beseitigt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Psychotherapie: Gröbste Ungerechtigkeiten beseitigt

Schlösser, Anne-Marie

Zu dem Beitrag "Wir bangen um unsere Existenz" von Petra Bühring in Heft 6/2000:
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LNSLNS Die Verfasserin kritisiert, die Psychotherapeuten würden "durch den festen Punkt-wert in der Honorarverteilung den Ärzten gegenüber bevorteilt". Tatsächlich wurde durch die BSG-Urteile erstmals einer Gruppe gegenüber anderen Gruppen von Leistungserbringern (hier von ,,Ärzten" zu sprechen baut einen falschen Gegensatz auf, weil es bekanntlich auch ärztliche Psychotherapeuten gibt) ein fester Punktwert zugebilligt. Wenn die Verfasserin die Urteile gelesen hätte, wäre ihr klar geworden, dass sämtliche Entscheidungsgründe des BSG darauf abstellten, die gröbsten der seit vielen Jahren bestehenden Ungerechtigkeiten bei der Honorarverteilung im Vergleich zu anderen Arztgruppen einigermaßen zu beseitigen. Dafür ist mit den Urteilen vom August 1999 ein Anfang gemacht worden. Hier von einer "Bevorteilung" zu sprechen ist sachlich falsch.
Anne-Marie Schlösser, Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V., Goetheallee 8, 37073 Göttingen

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