ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2000Obdachlosenpraxis: Gar nicht so neu

SPEKTRUM: Leserbriefe

Obdachlosenpraxis: Gar nicht so neu

Maurer, H.-J.

Zu dem Beitrag "Lernen jenseits von ,Paradefällen' in der Universitätsklinik" von Reinhold Schlitt in Heft 7/2000:
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LNSLNS . . . Leider ist dem Autor entgangen, dass zumindest die Universitäts-Frauenklinik der Charité einen "Außendienst" hatte, der im Norden Berlins Schwangere betreute, unter Umständen bis zur Hausgeburt. Da die Universitäts-Polikliniken der Charité pro Fall nur 0,50 RM erhoben, ohne dass eine kassenärztliche Überweisung zwingend notwendig war, konnten auch hier Unbemittelte zur Untersuchung und Behandlung angenommen werden, ohne dass die KVen Honorar ausschütten mussten. Wahrscheinlich wurden die Polikliniken im Zuge der Krankenkassenneuordnung nach dem Krieg (VAB) in den "kassenärztlichen Topf" aufgenommen. Manches, was neu erscheint, ist gar nicht so neu und originell.
Prof. Dr. med. H.-J. Maurer, Obere Flurstraße 11, 88131 Boldolz-Enzisweiler
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