ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2022Elektronischer Heilberufsausweis: Mehr Karten ausgegeben, Tempo verlangsamt sich

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Elektronischer Heilberufsausweis: Mehr Karten ausgegeben, Tempo verlangsamt sich

Haserück, André

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Der elektronische Heilberufsausweis ist unter anderem für elektronische Krankschreibungen erforderlich. Foto: medisign GmbH
Der elektronische Heilberufsausweis ist unter anderem für elektronische Krankschreibungen erforderlich. Foto: medisign GmbH

Die Zahl der bundesweit ausgegebenen elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) steigt weiter stetig an. Bis Ende März 2022 wurden bundesweit 197 762 eHBA ausgegeben. Das geht aus aktuellen Daten der Bundesärztekammer (BÄK) mit Stand vom 4. April hervor. Allerdings verlangsamte sich das Ausgabetempo deutlich. Im Vergleich zum vergangenen Monat konnten weitere 2 228 Heilberufsausweise an Ärzte ausgegeben werden. Das ist ein Zuwachs von 1,14 Prozent. Im Vormonat waren hingegen noch 5 695 Heilberufsausweise ausgegeben worden – zuvor wurden sogar fünfstellige Werte erzielt. Benötigt wird der eHBA nach Angaben der BÄK in den Arztpraxen unter anderem zur Umsetzung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) sowie bei der Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxisalltag. Auch die Nutzung von elektronischen Verordnungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel setzt einen eHBA voraus. Bundesweit beträgt der eHBA-Ausstattungsgrad den BÄK-Daten zufolge rund 51 Prozent. Im ambulanten Versorgungsbereich – niedergelassene Ärzte benötigen den eHBA aufgrund der entsprechenden Anwendungen am dringendsten – wird jedoch bereits eine Quote von 72,14 Prozent erreicht. Im stationären Sektor liegt diese bisher bei 34,83 Prozent. aha

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