ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2022Johannes Nießen: Neues Gesicht des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

PERSONALIEN

Johannes Nießen: Neues Gesicht des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

Haserück, André

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Johannes Nießen, Foto: Martina Goyert
Johannes Nießen, Foto: Martina Goyert

Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) hat einen neuen Verbandsvorsitzenden: Dr. med. Johannes Nießen (64) aus Köln. Die Neuorganisation wurde notwendig, weil die bisherige BVÖGD-Vorsitzende Dr. med. Ute Teichert die Leitung einer Abteilung im Bundesgesundheitsministerium (BMG) übernommen und deshalb den Verbandsvorsitz niedergelegt hatte.

„Die wichtigste Aufgabe bleibt aktuell die Bewältigung der Coronapandemie. Ich hoffe, dass viele Fachkräfte, die jetzt beim Pandemiemanagement mithelfen, sich dafür entscheiden, auch künftig im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) für die Gesundheit unserer Gesellschaft zu arbeiten“, betont der neue Verbandsvorsitzende Nießen. Eine Herausforderung stelle auch die Versorgung der Flüchtlinge aus der Ukraine dar. Insbesondere für die Gefährdung in den Gemeinschaftsunterkünften durch Infektionskrankheiten sei der ÖGD verantwortlich.

Der Allgemeinmediziner bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem ÖGD mit. Dazu zählt sein Engagement in Bonn, wo er sich bei der Versorgung Aids-Kranker engagierte und für den amtsärztlichen Dienst der Stadt Bonn tätig war. Anschließend war er in leitender Funktion für das Gesundheitsamt Hamburg-Altona zuständig. Seit 2019 ist der Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen Leiter des Kölner Gesundheitsamtes. Ferner ist er Mitglied im sogenannten Beirat Pakt ÖGD und im Expertenrat, der das BMG während der Pandemie berät. André Haserück

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote