ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2022Corona: Verfalldatum für gefrorene Impfstoffe verlängert

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Corona: Verfalldatum für gefrorene Impfstoffe verlängert

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Zwölf Monate haltbar: Ultratiefgefrorene Coronaimpfstoffe von BioNTech/Pfizer. Foto: picture alliance/dpa-dpa-Zentralbild/Martin Schutt
Zwölf Monate haltbar: Ultratiefgefrorene Coronaimpfstoffe von BioNTech/Pfizer. Foto: picture alliance/dpa-dpa-Zentralbild/Martin Schutt

Alle COVID-19-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer sind jetzt zwölf statt neun Monate im ultratiefgefrorenen Zustand haltbar. Das berichtet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Dadurch sei das aufgedruckte Verfalldatum auf bereits produzierten Impfstoffdosen nicht mehr aktuell und verlängere sich entsprechend, hieß es. Für Arztpraxen bedeutet dies, dass Durchstechflaschen von BioNTech/Pfizer mit einem fast oder bereits abgelaufenen Verfalldatum vorerst weiterhin verwendet werden können. Dies betrifft alle drei Formulierungen des Herstellers: die Konzentrate zur Herstellung einer Injektionsdispersion für über Zwölfjährige und für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren sowie die Fertiglösung für über Zwölfjährige. Dies gilt für alle Flaschen mit einem Verfalldatum bis März 2023. Ab einem Verfalldatum im April 2023 ist die Haltbarkeitsdauer bereits auf zwölf Monate angehoben. Für den Kinderimpfstoff und die Fertiglösung für über Zwölfjährige war die Haltbarkeit im ultratiefgefrorenen Zustand erst im Februar von sechs auf neun Monate erhöht worden. Das Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion für über Zwölfjährige war bereits seit Oktober 2021 neun Monate haltbar. Durch diese Anhebung der Haltbarkeit verlängert sich das aufgedruckte Verfalldatum teilweise um sechs Monate. An der Haltbarkeitsdauer des aufgetauten Impfstoffes hat sich nichts geändert. Entscheidend für Praxen ist das Begleitdokument, das sie mit dem Impfstoff erhalten. emi

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